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THW Lüneburg unterstützt Orientierungsmarsch „Rund um Gut Brockwinkel“

Am Sonntag, den 31.03. unterstützte unser Ortsverband bei bestem Frühjahrswetter den Orientierungsmarsch „Rund um Gut Brockwinkel“ der Feuerwehr Reppenstedt mit einer THW-Station für die insgesamt 34 teilnehmenden Gruppen. Die aktiven Feuerwehrleute hatten die Aufgabe, einen Wassertransport mit Hilfe einer Seilbahn durchzuführen. Dabei sollten zwei Behälter präzise gefüllt werden. Erschwerend kam hinzu, dass die Sicht für die beiden am Seil ziehenden Trupps verdeckt wurde.
Ein Gruppenführer sollte nun mit genauen Kommandos seine beiden „blinden“ Trupps zu den Behältern lotsen und das kontrollierte Auskippen des Eimers dirigieren.
Auch bei den Jugendgruppen war eine gute Absprache wichtig: Diese sollten eine Last mit Hilfe eines Mastkranes anheben und ein Stück versetzen ohne dabei eine gespannte Leine als Hindernis zu berühren.
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Neues ‚Rahmenkonzept’ – THW Lüneburg stellt neuen Fachzug Logistik auf

Große Veränderungen stehen dem Ortsverband Lüneburg im Jahr 2019 bevor: durch eine Neustruktur der Einsatzorganisation, das sog. ‚Rahmenkonzept’, soll in Zukunft ein deutlicher Schwerpunkt auf die technische Unterstützung bei Versorgungsengpässen und Störungen wichtiger Infrastruktureinrichtungen gelegt werden.
Der OV Lüneburg wird in Zukunft zu einem Schwerpunkt – Ortsverband ausgebaut. Er erhält u.a. einen sog. ‚Fachzug (FZ) Logistik’, eine neue Fachgruppe ‚Notinstandsetzung’ sowie eine materielle Verstärkung für die schon existierende Fachgruppe ‚Elektroversorgung’. Die Zahl der Helferinnen und Helfer soll dann von derzeit 52 auf 70 steigen.
Den Anfang machten nun die Führungseinheit sowie die Fachgruppe ‚Logistik Materialerhaltung’, die mit der schon im Ortsverband vorhandenen Verpflegungsgruppe den neuen Fachzug bilden wird. Dazu wurden in der letzten Woche schon mal ein Transportfahrzeug ‚MLW 1’ sowie Werkstattmaterial für Instandhaltungsarbeiten aus dem Standort Kutenholz nach Lüneburg überführt und vom designierten Zugführer FZ Michael Dranicki übernommen.
Die noch fehlenden Komponenten werden nach und nach zulaufen. Interessierte neue Helferinnen und Helfer sind natürlich jederzeit willkommen, schließlich gilt es, mit der Vergrößerung des OV zukünftig eine Reihe neuer Aufgaben zu bewältigen.
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Langes Wochenende mit interessantem Lehrgang in Lüneburg

Im Rahmen des Angebots ‚Schule vor Ort’ ist es uns nach jahrelangem Bemühen gelungen, den Lehrgang ‚Arbeiten im LuK-Stab OV’ in unseren Regionalbereich und unseren Ortsverband zu holen. Neben 7 Lüneburger Stabsmitgliedern nahmen auch KameradInnen der OV-Stäbe aus Buxtehude, Uelzen und Lüchow-Dannenberg teil.
Zuerst gab es eine allgemeine Einführung in die wichtigsten Prinzipien und Abläufe der Stabsarbeit, danach wurden die konkreten Aufgaben des ‚Lenkungs- und Koordinierungs-stabs (LuK) im Ortsverband’ durchgesprochen. Besonderen Wert legten die beiden Dozenten des THW-Ausbildungszentrums Neuhausen aber auf die praktische Ausbildung. Für 3 Gruppen wurde ab Samstagnachmittag ein Einsatzszenario ‚Sturm mit Starkregen’ auf dem Gebiet der Stadt Lüneburg eingespielt. Die Stäbe mussten dabei Einheiten alarmieren, versorgen, ablösen und jede Menge ‚Nachfragen’ der Zugführer bzw. der übergeordneten Regionalstelle beantworten.
Versorgt wurde der Lehrgang dabei gleichzeitig durch eine Bereichsausbildung des Logistik-Trupps Verpflegung, die ebenfalls -mit Unterstützung der Köche aus dem OV Uelzen- im OV Lüneburg stattfand.
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Neue Kameratechnik für die Fachgruppe Ortung

Endlich war es soweit: Das lang ersehnte Video-Endoskop „Searchcam 3000“ wurde an die Fachgruppe Ortung ausgeliefert.
Somit verfügt die Lüneburger Einheit nun über ein akustisches und ein optisches Ortungsgerät zur genauen Lokalisierung von Verschütteten.
Mit der Searchcam 3000 vom Hersteller Delsar ist es auch möglich, Erkundungen von Gebäuden oder Trümmerbereichen mit Holräumen vorzunehmen, die nicht ohne weitere Räumarbeiten zugänglich sind.

Das Standardsystem besteht aus dem Bedienteil mit Farbmonitor, ausziehbaren Teleskopstangen, welche stufenlos zwischen 1 und 5,6 Metern in der Länge variiert werden können, und dem Kamerakopf. Dieser ist um 240° elektrisch schwenkbar. Die 16 LEDs am Kamerakopf ermöglichen bei völliger Dunkelheit eine Ausleuchtung des Sichtbereiches 6 Meter in das Objekt hinein. Außerdem befindet sich im Kamerakopf eine Gegensprecheinrichtung, mit welcher die Ortungshelfer Kontakt zu ggf. eingeschlossenen Personen herstellen können. Das System ermöglicht es, Bild-, Video- und Tonaufnahmen der Kamera auf einer SD-Karte zu speichern und entweder auf dem Monitor oder an einem PC auszuwerten.

Anstelle der Teleskopstangen kann der Kamerakopf auch einzeln geführt oder an einem Seil befestigt bis zu 23 Meter in beispielsweise Schächte oder durch Spalten in der Trümmerstruktur abgelassen werden. Dabei bleiben alle Kamerafunktionen voll erhalten. Eine Dichtmanschette ermöglicht es die Gegensprecheinrichtung wasserdicht abzudichten. Dann sind auch Unterwasseraufnahmen in bis zu 23 Meter Wassertiefe möglich.

Für den Trümmereinsatz ist eine Öffnung mit einem Durchmesser von mindestens 48mm erforderlich. Alternativ können benötigte Erkundungsöffnungen auch mit Unterstützung durch die Bergungsgruppen unter anderem mit dem Kernbohrgerät geschaffen werden. Diesen Beitrag weiterlesen »

Grußwort des Ortsbeauftragen zu Weihnachten und zum Jahreswechsel

Liebe Besucherinnen und Besucher von thw-lueneburg.de,

Liebe Besucherinnen und Besucher von thw-lueneburg.de,

wie in jeden Jahr sitze ich zu Weihnachten hier an meinem Schreibtisch um ein Grußwort zu schreiben. Wenn ich dabei aus dem Fenster blicke, bekomme ich jedoch den Eindruck, dass ich mich noch mitten im Herbst befinde. Weihnachtsstimmung mag bei mir tatsächlich kaum aufkommen und das liegt vermutlich nicht nur am Wetter. Das zurückliegende Jahr war für mich durchaus herausfordernd. Aber auch das Geschehen in Deutschland und der Welt entwickelt sich weiter in eine Richtung, die ich persönlich für bedenklich halte. Zugeben muss ich, dass mich auch das belastet. Was soll ich Ihnen also in diesem Jahr mit auf den Weg geben? Ich bin da tatsächlich etwas ratlos. So langsam bekomme ich nämlich den Eindruck, gegen Windmühlen anzukämpfen. Macht es da überhaupt noch Sinn, seine Stimme zu erheben?

Diese Zeilen sollen für mich ja keine Last sein, sondern aus einer Lust heraus entstehen. Und auch in dem Glauben, dass sie irgendetwas bewirken. Vielleicht bin ich deshalb in diesem Jahr auch so spät dran. Tatsächlich hilft mir jetzt aber doch noch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeyer auf die Sprünge. In seiner Weihnachtsansprache, die heute bereits in Auszügen veröffentlicht wurde, beklagt er genau das, über das ich eben noch nachgedacht habe. Wir würden zu wenig mit Menschen sprechen, die anderer Meinung sind als wir und zögen uns zurück in unsere eigene Wahrnehmungsblase. Nun, lange Zeit konnte ich das für mich nicht behaupten. Besonders in den sozialen Medien habe ich oft genug versucht, mich mit Menschen auszutauschen, die abweichende Meinungen vertreten. Und dabei geht es natürlich auch darum, dem Anderen zuzuhören. Leider ist es gar nicht so einfach, sich auf einer sachlichen Ebene auszutauschen, wenn fast alles in Zweifel gezogen wird, was man anbringt oder einfach gar nicht auf Argumente oder Fragen eingegangen wird.
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Das tut gut 2018

Seit 2012 findet die Sparkassen-Aktion ‚Das tut gut.‘ jährlich statt und auch im Jahr 2018 hat das THW wieder mit gemacht. Im letzten Jahr fehlten unserem Ortsverband leider einige wenige Stimmen zum Erfolg. Deshalb haben wir uns in diesem Jahr noch einmal mit dem Projekt „Beschaffung eines Kleinfahrzeugs“ beworben und hatten Glück. Unser Projekt wird nun von der Sparkassen-Initiative mit 10.000 Euro unterstützt. Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Sparkasse und natürlich bei all jenen Bürgerinnen und Bürgern, die für unser Projekt abgestimmt haben.

Die feierliche Scheckübergabe fand am 6. Dezember in der Kulturbäckerei in Lüneburg statt. Unser Ortsbeauftragter Ingo Perkun und Zugführer Michael Bahr nahmen den Scheck für den Helferverein unseres Ortsverbandes entgegen. 

Nachtquartier für einen Oldtimer

Vor etlichen Jahren restaurierten unsere Lüneburger THW-Kameraden Olaf Braasch und Godeke Klinge einen Mannschaftskraftwagen (MKW) des Luftschutzhilfsdienst von 1962. Vor zehn Jahren traten sie ihn an den THW-Ortsverband Hamburg-Altona als Traditionsfahrzeug ab. In der damals vom Altonaer THW aufgestellten Bergungsbereitschaft (der 21-LS-BB-HH) war der MKW ursprünglich stationiert. Er kehrte somit zu seinen Wurzeln zurück.

Anfang dieses Jahres ging der MKW auf große Fahrt nach Fulda zum Deutschen Feuerwehr-Museum (DFM), wo 2018 und ´19 eine Sonderausstellung zum Thema „Der Luftschutzhilfsdienst (LSHD) – ein ungeliebtes Kind des Kalten Krieges“ ausgerichtet wird. Im Rahmen dieser Ausstellung war bislang auch jener bis ins kleinste Detail original bestückte MKW zusehen und begeisterte in einem großen Einsatz-Diorama die Besucher.

Jetzt im Winter steht eine umfangreiche Neugestaltung der Ausstellung an. Daher wurde der MKW dieses Wochenende wieder in seine Hamburger Heimat verbracht. Im Rahmen offizieller Amtshilfe für das DFM agierte der THW-Ortsverband Steinau hierbei als Spedition und wir vom Lüneburger THW als Hotel. Nach erholsamem Nachtschlaf und ausgiebigem Frühstück starteten die beiden Kraftfahrer Sonntagfrüh weiter nach Hamburg. Dort tauschten sie für die Ausstellung in Fulda den MKW gegen ein Entgiftungsfahrzeug. Der 50 Jahre alte Unimog des Luftschutz-ABC-Dienstes wurde erst kürzlich von den Hamburger Feuerwehr-Historikern restauriert.

Sie alle, die THW-Kraftfahrer aus Steinau, die MKW-Halter vom THW Altona, unsere Hotelcrew und die Unimog-Restaurierer von der Hamburger Feuerwehr, sind Mitglieder der Interessengemeinschaft für historischen Luft- und Katastrophenschutz (IG LS-KatS). Die bundesweit rund einhundert Mitglieder widmen sich dem Erhalt und der Pflege historischer Fahrzeuge und Technik des zivilen Luft- und Katastrophenschutzes. Die Sonderausstellung in Fulda zum Luftschutz in der jungen Bundesrepublik wird ausschließlich von IG-Mitgliedern bestückt und inszeniert. Wir freuen uns, mit heißer Suppe, Feldbetten und Frühstücksei das fachdienst- und organisationsübergreifende Engagement unterstützt zu haben.

Für Interessierte:

THW-Laternenumzug 2018

Am 10. November fand unser jährlicher Laternenumzug vom Hanseviertel zum THW Ortsverband statt. Das Wetter spielte zum Glück mit und so versammelten sich gegen 17.00 Uhr etwa 500 Erwachsene und Kinder am Stadtpark Hanseviertel an der Tartuer Straße. Mit Laternen, Lampen und Fackeln warteten die Anwesenden auf den Beginn des Laternenumzuges, welcher um 17.05 Uhr durch den Jugendspielmannszug Melbeck eröffnet wurde. Geschützt durch Helfer des THW und angeführt durch den Spielmannszug zogen die Kinder und Erwachsenen dann durch das Hanseviertel bis zur Dorette-von-Stern-Straße zum THW Ortsverband. Hier warteten bereits Kalt- und Heißgetränke sowie Bockwürstchen auf die Laternenläufer.

Wir freuen uns über die rege Anteilnahme aller Erwachsenen und Kinder, waren doch deutlich mehr erschienen als wir erwartet hatten. Dies hatte leider zur Folge, dass die kalkulierte Menge an Bockwürstchen nicht für alle Anwesenden reichte. Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei allen entschuldigen, die gestern leer ausgegangen sind und geloben für das nächste Jahr Besserung!

Vielen Dank an alle Teilnehmer, den Jugendspielmannszug der Gemeinde Melbeck und die Helfer des THW Lüneburg. Es war ein sehr schöner Abend und wir hoffen Sie alle im nächsten Jahr wieder bei uns begrüßen zu dürfen. Diesen Beitrag weiterlesen »

6x Verstärkung für den Ortsverband

Nervös trafen sich am Morgen des 27. Oktobers insgesamt 16 Helferanwärter/innen und Junghelfer/innen aus den Ortsverbänden Uelzen, Lüchow, Stade, Buxtehude, Stelle/Winsen und Lüneburg zur Grundausbildungsprüfung des Regionalbereiches Buxtehude, die durch den Ortsverband Uelzen ausgerichtet wurde. Die Junghelfer hatten hier die Möglichkeit in einer Kombinationsprüfung zusätzlich auch ihr Jugendleistungsabzeichen der Stufe Gold abzulegen. Aus unserem Ortsverband Lüneburg stellten sich an diesem Tag fünf Junghelfer und ein Helferanwärter in einer theoretischen und praktischen Prüfung an sechs Stationen den umfangreichen Aufgaben des Prüferteams.
In rund 80 Stunden hatten sie sich in den vergangenen Monaten mit der Theorie und Praxis der Tätigkeiten im THW vertraut gemacht. Sie lernten die sichere Arbeit mit Leitern, die Holz-, Gesteins- und Metallbearbeitung, Strom- und Lichterzeugung, die Arbeit mit Pumpen, das Bewegen von Lasten und vieles mehr. Dazu kamen noch eine Erste-Hilfe- und eine Funkausbildung sowie Einweisungen über den Umgang mit Gefahrgut und dem Sicherheits- und Gesundheitsschutz.
Am Nachmittag hielten schließlich vierzehn Prüflinge, darunter auch die sechs Lüneburger, erleichtert die begehrte Prüfungsurkunde (und zusätzlich 5x das Jugendleistungsabzeichen in Gold) in ihren Händen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Explosion in der Werkstatthalle – Große Alarmübung für das THW Lüneburg

Zum Feierabend kam es in einer großen Werkstatthalle der Bundeswehr aus nicht geklärten Gründen zu einer schweren Explosion. Vermisst wurden eine unbekannte Anzahl von MitarbeiterInnen… das war am Freitagabend das Ausgangsszenario für die Alarmierung des Lüneburger THWs, der Schnelleinsatzgruppe des DRK Lüneburg mit dem Behandlungsplatz sowie einer Gruppe von Bundeswehr-SanitäterInnen, die in der Nähe einen Fortbildungslehrgang besuchten und sich zur spontanen Hilfeleistung zur Verfügung stellten.
Da im gesamten Einsatzbereich die Stromversorgung ausgefallen war, tappten die eintreffenden HelferInnen erst einmal im Dunkeln. Die Ersterkundung konnte wegen nicht auszuschließender Gasgefahr nur durch THW-HelferInnen unter Preßluftatmer durchgeführt werden. Glücklicherweise konnte dann aber durch Messungen Gasfreiheit gemeldet werden und mit dem Aufbau einen umfassenden Beleuchtung im Hallenvorfeld und im Gebäude begonnen werden.
Zusammen mit den Bundeswehr-Sanitätern leistete das THW umfangreiche Erste-Hilfe-Maßnahmen. Zwischenzeitlich trafen der Rettungsdienst und die Schelleinsatzgruppe des DRK ein und begannen sofort mit dem Aufbau einer Sichtungsstelle und dem Behandlungsplatz. THW-Zugführer, der Gruppenführer der Bundeswehr-SanitäterInnen und die Zugführerin des DRK bildeten eine gemeinsame Einsatzleitung. Damit war die notwendige Rettungskette hergestellt. Erschwert wurde die Rettungsaktion, da sich vier Verletzte im oberen Bereich der Halle befanden und durch Höhenrettungsmaßnahmen vorsichtig auf die Bodenebene bebracht werden mussten. Diesen Beitrag weiterlesen »

Lüneburger THW unterstützt Jubiläum des Landesfeuerwehrverbands

Vom 21.9 – 23.9.2018 feierte der Landesfeuerwehrverband Niedersachsen sein 150jähriges Bestehen. Als Austragungsort der Großveranstaltung wurde die Stadt Lüneburg bestimmt. Als Partner der Feuerwehren wurde auch das Lüneburger THW eingeladen.

Bereits früh am Samstag wurde im sog. ‚Liebesgrund’, einem parkähnlichen Teil der alten Stadtbefestigung, die Netzersatzanlage unserer Fachgruppe Elektroversorgung aufgebaut, um die dortigen Aussteller und Hilfsorganisationen mit ausreichend Strom zu versorgen.
An anderer Stelle konnten sich das THW und unser Ortsverband präsentieren. Blickfang an unserem Stand war der neue Radlader der Fachgruppe ‚Räumen’ aus dem Ortsverband Lüchow-Dannenberg, der erst vor wenigen Wochen dort stationiert wurde. Unser Gerätekraftwagen sowie eine Demonstration des Videoendoskops der Fachgruppe ‚Ortung’ waren weitere Anziehungspunkte. Viele Feuerwehrleute sprachen mit unseren HelferInnen über den zurzeit laufenden Moorbrand in Meppen, bei dem viele freiwillige Feuerwehrleute und THW-HelferInnen im Einsatz waren.
Insgesamt wurde die Veranstaltung, die sich räumlich über die gesamte Lüneburger Innenstadt zog, von tausenden auswärtigen Gästen und vielen Lüneburgern besucht. Besonderes Schwerpunkte waren neben der Demonstration moderner Feuerwehr-Technik vor allem die Präsentation von Oldtimern, ein Fest der Jugendfeuerwehr sowie Konzerte von verschiedenen Feuerwehr-Musikzügen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Ortsverband Lüneburg im Kugelhagel bei Schweinchenjagd

Am vergangenen Wochenende fand der alljährliche Lüneburger „Salzsau-Cup de Petanque“ statt. Diese bereits zum zehnten Male stattfindende Veranstaltung lockte wie jedes Jahr zahlreiche Boulespieler und Interessierte an dem Freizeitsport in den Kurpark. An über den gesamten Kurparkbereich verteilten Spielfeldern herrschte Turnierstimmung. Dort galt es mit ruhiger Hand und gutem Wurf die stählernen Boulekugeln möglichst dichter als die anderen Teams an die kleine Kugel (das sogenannte Schweinchen) heranzuwerfen.
Neben einer ruhigen Hand und einem guten Auge, bedarf das Spiel auch guter Sichtverhältnisse. Genau hier war der Ortsverband Lüneburg gefragt. Mit der hereinbrechenden Dämmerung wurden die spannenden Finale des Cups bis 21:30 Uhr durch die Fachgruppe technische Ortung ausgeleuchtet. Zum Einsatz kam neben klassischen Scheinwerfern auch unser Hubert genannter Hubsteiger, welcher, mit moderner LED-Lichttechnik versehen, den Platz in helles Licht tauchte. Diesen Beitrag weiterlesen »

Lüneburger THW hilft beim Moorbrand in Meppen

Seit etwa zwei Wochen brennt ein Moor auf einem Testgelände der Bundeswehr nahe dem niedersächsischen Meppen.
Mittlerweile hat das THW bereits eine dritte Wasserförderstrecke in Betrieb genommen. Mit dieser und den beiden anderen Strecken wird den eingesetzten Kräften der Freiwilligen Feuerwehren und der Bundeswehrfeuerwehr Wasser für die Löscharbeiten zur Verfügung gestellt. Damit soll eine noch größere Fläche des Moores mit Wasser geflutet und zudem ein Übergreifen der Flammen auf die umliegenden Wälder verhindert werden. Pro Förderstrecke werden etwa 5.000 Liter Wasser pro Minute über mehrere Kilometer transportiert.

In der Nacht werden die Einsatzstellen großflächig ausgeleuchtet, damit die Arbeiten weitergehen können. Untergebracht sind die Einsatzkräfte im Bereitstellungsraum, in dem sie verpflegt werden und sich ausruhen können. In diesem wirken auch Helfer des Lüneburger Verpflegungstrupps der Fachgruppe Logistik mit und unterstützten bei der Verpflegungsausgabe. Außerdem half ein Teil der Fachgruppe Elektroversorgung bei der Errichtung der Stromversorgung des Bereitstellungsraumes mit. Am Mittwochabend transportierten zudem THW-Helfer unseres Ortsverbandes 100 Atemschutzmasken und 200 dazugehörige Filter von der Lüneburger Feuerwehrtechnischen Zentrale zum Einsatzgebiet nach Meppen. Diesen Beitrag weiterlesen »

THW Lüneburg unterwegs im Auftrag des Rechts

Am Samstag, den 08.09.2018 hatte die Lüneburger Fachgruppe Ortung eine Menge schwerer Brocken zu bewältigen. Gemeinsam mit der Fachgruppe Wassergefahren aus dem THW-Ortsverband Hamburg-Harburg galt es, 32 bis zu 300 kg schwere Steinplatten aus dem Gewölbekeller des Landgerichts Lüneburg zu bergen. Die dort in den 90er Jahren eingelagerten Boulevardplatten aus Sandstein sollen dazu verwendet werden, den Zugang zum Landgericht, welcher bislang über das historische Kopfsteinpflaster führt, für Menschen, welche schlecht zu Fuß sind, in Zukunft zu erleichtern.
Die Verwendung dieser Platten, welche die letzten unverbauten ihrer Art sind, wurde dem Landgericht durch die zuständige Denkmalschutzbehörde zur Auflage gemacht worden, um so das denkmalgeschützte Erscheinungsbild unserer schönen Stadt zu erhalten. Diesen Beitrag weiterlesen »

Log-V unterstützt bei Landesjugendlager 2018 in Uelzen

Vom 30.06.2018 – 07.07.2018 fand in Uelzen das diesjährige Landesjugendlager Niedersachsen-Bremen statt.
Unsere Log-V wurde gebeten, hier personell und mit Ausstattung zu unterstützen. Unser Truppführer Sascha Cierpinsky überlegte nicht lange und fuhr zusammen mit Swantje Uhler bereits am 30.06.2018 nach Uelzen.
Der Helfer Matthias Uhler und weiteres Personal rückten am 02.07.2018 zur weiteren Unterstützung an. Weitere Unterstützung kam von anderen Ortsverbänden hinzu.
Gotthard Schulze hatte für den Bereich Log-V die Führung übernommen und die Aufgaben verteilt. Die zusammengewürfelte Mannschaft, die hier als Log-V auftreten musste, hatte nur wenig Zeit, sich auf die anderen Kameraden einzustellen. Die Zusammenarbeit untereinander klappte so gut, dass bereits nach kurzer Zeit Aufgaben fest vergeben waren und kleine Trupps sehr gut aufeinander eingespielt waren. Diesen Beitrag weiterlesen »

Lüneburger Helfer bildet tunesische Retter aus

Vor einigen Wochen ist unser Zugtruppführer aus einem nordafrikanischen Hilfsprojekt zurückgekommen. Seit 2012 unterstützt das Auswärtige Amt den Aufbau demokratischer Strukturen in Tunesien. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei in der Schaffung ehrenamtlicher Vereine und Strukturen in Tunis und den 24 Gouvernementen.
Dabei hat das THW eine wichtige Aufgabe übernommen: in Tunesien soll in Anlehnung an das THW ein Zivilschutzkorps entstehen. Es wurde ein Ausbildungsmodell geschaffen, nach dem jährlich tunesische Ausbilder in deutschen Ortsverbänden in der Grundausbildung unterwiesen werden und danach selbst in der Heimat ehrenamtliche freiwillige HelferInnen ausbilden. Dazu erhält der tunesische Zivilschutz ausgesonderte Fahrzeuge von THW, das dazugehörige Gerät wird neu beschafft.
Im diesem Sommer fand an der staatlichen Zivilschutzschule, der ‚Ecole Nationale de la Protection Civile’ in Ben Arous die 12. tunesische Grundausbildung statt. Ausgebildet wurden 40 HelferInnen aus dem Gouvernement Monastir. Wie auch bei den anderen tunesischen Ausbildungen waren wieder eine Gruppe THW-HelferInnen als Berater, Supervisoren und Sprachmittler dabei. Bei Temperaturen um die 35 Grad war die Ausbildung für alle eine Herausforderung.
Das Projekt wird auch im nächsten Jahr fortgesetzt.
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Mit den THW-Minis auf dem Landesjugendlager: no Sex, no drugs, viel Rock´n´Roll

„Auf die muß man doch ununterbrochen aufpassen“, „Die fordern einen bestimmt heftig“, oder „ Ist bestimmt schlimmer, als einen Sack Flöhe zu hüten, oder?“ Das waren die Standardkommentare der anderen Jugendbetreuer, als wir mit zehn unserer 17 Minis im Zeltlager der THW-Landesjugend Bremen, Niedersachsen auftauchten. Zunächst starteten wir jedoch mit unseren jüngsten Nachwuchskräften, den Minis im Grundschulalter, in die THW-Sommerfrische nach Behrensdorf/Hohwachter Bucht. Bei bestem Strandwetter war die gesamt Mannschaft quasi ständig in der Ostsee. Die Planschaufenthalte unterbrachen wir lediglich zur Speisenaufnahme sowie für einen Hansa-Park-Besuch und eine Sealife-Visite. Im direkten Anschluß nahmen wir mit leicht reduzierter Kinderzahl noch für vier Tage am eingangs erwähnten Zeltlager der THW-Landesjugend bei Uelzen teil. Die dort auf uns Betreuer einprasselnden Reaktionen ließen darauf schließen, daß bislang noch keine Ortsjugend mit ihren Jüngsten an einem Landeslager teilgenommen hatte – für uns völlig unverständlich. Diesen Beitrag weiterlesen »

Sommerempfang und ‚Tag der Offenen Tür’ – ein Wochenende im Zeichen der Öffentlichkeitsarbeit

Viel Arbeit für unseren Ortsverband vom 7. – 9.6.: Am Donnerstag erfolgten das Aufräumen sowie der Aufbau der Räumlichkeiten für den Sommerempfang, der dann am Freitag, 8.6. pünktlich ab 19.00 Uhr über die Bühne ging. Ortsbeauftragter Ingo Perkun begrüßte ca. 70 Gäste aus Politik, Verwaltung und von befreundeten Organisationen sowie mehr als 30 HelferInnen des Ortsverbands in der umgebauten Halle 3 des Ortsverbands. Mittelpunkt dort war die aus EGS-Teilen geschaffene Bühne mit Palettentreppe. LED-Licht aus den Gerätesätzen unserer Fachgruppen leuchtete die Halle zweckentsprechend aus. Den musikalischen Rahmen schuf diesmal das ‚Stadtorchester Lüneburg’ in beeindruckender Weise.
Nach dem Jahresbericht durch den OB sprachen Bürgermeister Dr. Scharf für die Hansestadt Lüneburg und Kreisbrandmeister Hensel für die Organisationen Grußworte. Zugführer Michael Bahr gab einen Überblick über die Einssätze und Aktivitäten des letzten Jahres und sprach auch die zu erwartenden Veränderungen für unseren Ortsverband beim zukünftigen Rahmenkonzept des THWs an, das ab 2019 greifen soll. Dazu gab es auch erklärende Worte der Landesbeauftragten Sabine Lackner, die aus Hannover angereist war und Ingo Perkun nach erfolgter Wiederwahl ebenso wie seinen Stellvertreter Godeke Klinge für 5 weitere Jahre in die OV-Führung berief. Der Abend klang dann mit Getränken und Schnittchen unseres Verpflegungstrupps langsam aus. Der von vielen erwartete mittlerweile 11. Jahresbericht lag leider zur Versammlung noch nicht vor, kann aber bald auf unserer Web-Seite www.thw-lueneburg.de zum Download angeklickt werden. Diesen Beitrag weiterlesen »

Tag der Offenen Tür beim Lüneburger THW am 9.6.2018

Seit 66 Jahren sind die blauen Bevölkerungsschutz-HelferInnen in Stadt und Landkreis unterwegs, um bei Unglücksfällen und Katastrophen den Menschen zu helfen.
In der Unterkunft des Ortsverbands in der Dorette-von-Stern-Straße 1 im Lüneburger Speicherviertel treffen sich jede Woche die ca. 150 Mitglieder einschließlich der Kinder- und Jugendgruppen, um sich fortzubilden, die Gerätschaften zu pflegen oder Einsätze zu planen. Über die vielseitigen Aktivitäten wollen die HelferInnen um den Ortsbeauftragten Ingo Perkun alle interessierten Lüneburger bei einem ‚Tag der Offenen Tür’ informieren.
Los geht’s am Samstag, 9.6. ab 13.00 Uhr im Lüneburger Speicherviertel. Dann zeigen die HelferInnen, mit welchen technischen Geräten sie arbeiten und wie die Ausbildung aussieht. Dazu gibt’s natürlich Essen und Trinken, Spiele für Kinder, historische Filme und viele fachkundige Informationen rund um die THW-Welt.
Besuchen Sie unseren Ortsverband – wir freuen uns auf Sie!
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Häuser einsturzgefährdet – Lüneburger THW fährt zum Einsatz nach Wismar

Zu einem großen THW-Einsatz mit insgesamt 8 Ortsverbänden wurden Lüneburger HelferInnen am späten Sonntagnachmittag alarmiert. In Wismar waren nach einem Großbrand mehrere Häuser stark einsturzgefährdet.
Bereits Freitagabend entstand in einem alten Haus am als UNESCO-Weltkulturerbe bekannten Wismarer Marktplatz ein Brand. Aufgrund der baulichen Verhältnisse und der Enge des Einsatzortes ließ sich das Feuer kaum unter Kontrolle bringen, am Samstag stand dann auch das Nachbarhaus in Flammen. Durch den sehr lange andauernden Löschwassereintrag wurde die statische Struktur der Häuser so destabilisiert, das sie nur mit aufwendigen Sicherungsmaßnahmen gehalten werden konnten.
So wurden am Sonntag Spezialkräfte des THW aus Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen nach Wismar in Marsch gesetzt, die mit dem im THW normierten ASH (‚Abstützsystem Holz’) die Häuser in voller Höhe gegen Einsturz absichern sollen. Aus Lüneburg kam der Zugtrupp unseres Technischen Zugs mit dem Baufachberater dazu, denn vor Ort waren fachkundige Einschätzungen zur Baussubstanz gefragt. Diesen Beitrag weiterlesen »