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THW Laternenumzug 2019

Am 09. November fand unser jährlicher Laternenumzug durch das Hanseviertel zum THW Ortsverband statt. Das Wetter spielte zum Glück mit und so versammelten sich etwa 600 kleine und große Laternengeher am Stadtpark Hanseviertel an der Tartuer Straße. Unter musikalischer Begleitung durch die Marching Colours Bardowick machten sich die Teilnehmer mit Laternen und Fackeln schließlich auf dem Weg durch das Hanseviertel. Für die Absicherung sorgten der MTW TZ, der MTW OV und der neue Kipper der Fachgruppe Materialwirtschaft. Ebenso begleiteten einige unserer Helfer den Zug zu Fuß. Nach ca. 30 Minuten Fußweg über Hansestraße, Meisterweg und Dorette-von-Stern-Straße war das Gelände unseres OV erreicht. Dort konnten sich unsere Gäste bei Glühwein, Kinderpunsch und Wurst stärken, sich an unseren Feuertonnen aufwärmen und unsere Hallen und Fahrzeuge besichtigen.
Wir danken den vielen Helfern, den Organisatoren, den Marching Colours Bardowick und der Sparkassenfiliale im Hanseviertel. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr… Diesen Beitrag weiterlesen »

Alarm-Übung für den OV: Schwere Explosion durch Verpuffung

Am Freitagabend, 25.10.2019 wurden ca. 80 Helferinnen und Helfer des ASB Kreisverbands und des THW Ortsverbands zu einer anspruchsvollen Nachtübung gerufen. Ausgangslage war eine schwere Verpuffung auf dem Bahnbetriebsgelände der ‚Arbeitsgemeinschaft der Verkehrsfreunde Lüneburg’ (AVL) am Rande des Neubaugebietes Ilmenaugarten. Dabei wurden in einer Lokhalle sowie im Gleisbereich vor der Halle ca. 10 MitarbeiterInnen verletzt bzw. vermisst.
Mit diesem Ausgangsszenario wurden ab 18.31 Uhr alle Einheiten des THW-Ortsverbands sowie die Schnelleinsatzgruppe des ASB-Kreisverbands Lüneburg alarmiert. Zuerst hatten die jeweiligen Zugtrupps die Aufgabe, sich ein Bild der Lage zu machen und den Einsatz vorzubereiten. Einsatzschwerpunkte waren das Erproben von Alarmierungswegen, die Zusammenarbeit der Einsatzorganisationen vor Ort sowie das praktische Abarbeiten schwieriger Unfallszenarien. So war das weitläufige Gelände zu Übungsbeginn durch einen simulierten Stromausfall komplett dunkel, dementsprechend schwierig gestalteten sich die Erkundung der Lage und das gesamte Bewegen der Helfer zwischen den Bahngeleisen. Erst langsam kam ‚Licht ins Dunkel’ und die ASB-Sanitätskräfte konnten unter einer Remise einen Behandlungsplatz einrichten. Knapp 4 Stunden nach der Alarmierung konnten die Arbeiten abgeschlossen und 10 Übungsverletzte gerettet werden. Diesen Beitrag weiterlesen »

Grundausbildung-Prüfung des Regionalbereichs in Lüneburg

Großer Bahnhof im Ortsverband: die letzte Grundausbildungsprüfung des Regionalbereichs Buxtehude fand am Sa., 19.10.19 in unserem Ortsverband statt. Damit beenden neue HelferInnen die erste Ausbildungsphase.
Insgesamt traten gestern 18 HelferInnen zur schriftlichen und praktischen Prüfung an. Nach dem theoretischen Teil zeigten sie an 6 Stationen die erlernten praktischen Fähigkeiten. Außer 3 Lüneburger HelferInnen waren außerdem Prüflinge aus den Ortsverbänden Uelzen, Stelle-Winsen, Kutenholz und Rotenburg angereist, außerdem als ‚Gäste’ 3 HelferInnen aus Ortsverbänden im Harz. Für das leibliche Wohl aller TeilnehmerInnen sorgte das Team unserer Verpflegungsgruppe mit einem guten Frühstück, Mittagessen, Tee und Kaffee. Insgesamt waren an der Prüfung und der Veranstaltungsorganisation ca. 70 HelferInnen beteiligt.
Die Grundausbildung umfasst ca. 80 Unterrichtsstunden im Basisbereich der technischen und taktischen Fähigkeiten. Sie schließt mit dem Erlangen der Einsatzbefähigung ab und ist Voraussetzung für die dann folgende Fachausbildung. Diesen Beitrag weiterlesen »

Ausbildungs-Workshop der Fachgruppen Ortung in Tinglev

Am verlängerten Wochenende vom 03.10.-06.10. trafen sich die Fachgruppen Ortung aus ganz Deutschland zu einem Workshop im dänischen Tinglev zusammen. Ziel war es, die bereits erworbenen Fähigkeiten auf dem weitläufigen Übungsgelände des dänischen Katastrophenschutzes anzuwenden, zu vertiefen und taktisch weiter zu verfeinern. Außerdem bot das Treffen auch die Möglichkeit, Kontakte zu anderen Ortungsgruppen zu knüpfen und Erfahrungen auszutauschen. Die über 140 Teilnehmer sowie die 50 Rettungshunde übernachteten in der Jugendherberge und in der Landesfeuerwehrschule in Flensburg.
An den beiden Übungstagen übten die Einheiten an mehreren Stationen unterschiedlichste Aufgaben: Aus einem Fahrstuhlschacht musste eine Person mit dem Auf-und Abseilgerät gerettet werden. An zwei weiteren Stationen trainierten wir den Umgang mit dem akustischen Ortungsgerät bei Gebäudeeinstürzen. Mit diesem Gerät können sehr leise oder nicht mehr mit dem menschlichen Ohr hörbare Scharr- oder Klopfgeräusche aufgenommen und verstärkt werden. Dadurch kann schließlich ermittelt werden, wo sich verschüttete Personen unter Trümmern befinden. Außerdem begleiteten wir die biologische Ortung mit den Trümmersuchhunden bei ihrer Arbeit. Dabei wurden wir auch einmal selbst zu „Verschütteten“ und ließen uns von den Hunden finden. Eine sehr interessante und neue Erfahrung für uns. Diesen Beitrag weiterlesen »

Licht und sportlicher Wettkampf beim Lüneburger Salzsau-Cup

Am Samstag, den 21.09.19, fand wieder der alljährliche Lüneburger „Salzsau-Cup“ statt. Diese bereits zum elften Male stattfindende Veranstaltung lockte wie jedes Jahr zahlreiche Boulespieler und Interessierte an diesem Freizeitsport in den Kurpark. An über den gesamten Kurparkbereich verteilten Spielfeldern herrschte Turnierstimmung. Dort galt es mit ruhiger Hand und gutem Wurf die stählernen Boulekugeln möglichst dichter als die anderen Teams an die kleine Kugel (das sogenannte Schweinchen) heranzuwerfen.
Neben einer ruhigen Hand und einem guten Auge, bedarf das Spiel auch guter Sichtverhältnisse. Genau hier war der Ortsverband Lüneburg gefragt. Mit der hereinbrechenden Dämmerung wurden die spannenden Finale des Cups bis 22:00 Uhr durch die Fachgruppe Ortung ausgeleuchtet. Zum Einsatz kam neben klassischen Scheinwerfern auch unser Hubert genannter Hubsteiger, welcher, mit moderner LED-Lichttechnik versehen, den Platz in helles Licht tauchte. Dieses Jahr nahm, wie im letzten Jahr erwähnt, ein THW Team teil. Durch die zahlreichen Trainingslager erreichte unser Team sogar erfolgreich das 1/8 Finale. Diesen Beitrag weiterlesen »

EGS-Steg über den Hasenburger Mühlenbach- Ausbildung zum Überwinden von Hindernissen

Am Samstag, den 31.08.19 trafen sich einige Helfer der Fachgruppe Ortung, sowie der 2. Bergungsgruppe des THW Lüneburg, um eine kleine EGS- Übung durchzuführen. Bei bestem Spätsommerwetter sollte über den Hasenburger Mühlenbach in der Nähe der Roten Schleuse ein freitragender Steg mit 9m Spannweite aus dem Einsatzgerüstsystem (EGS) errichtet werden. Am vorherigen Dienstabend wurde das Material bereits verladen. Somit konnten die beiden Gruppen am Samstagmorgen gleich zur Roten Schleuse aufbrechen. Im Vorfeld wurde die Stelle, an der die Brücke errichtet werden sollte, bereits erkundet und ausgemessen. Zu Beginn des Aufbaus wurde die Grundfläche der ersten Felder aufgebaut und genau waagerecht ausgerichtet. Dann bauten die Helfer nach und nach die weiteren Gerüstfelder bis zur Böschung auf. Dieser Steg wurde freitragend, das heißt nur von einer Seite aus, über den Bach gebaut. Diesen Beitrag weiterlesen »

Flugzeugexplosion über Rendsburg – Wochenendübung für Lüneburger Ortsverband

Am Wochenende vom 16.-18. August führte unser Ortsverband eine verlagerte Standortausbildung im schleswig-holsteinischen Rendsburg durch. Die Kameraden vom dortigen THW Ortsverband erarbeiteten ein Szenario für eine anspruchsvolle Einsatzübung.
Ausgangslage der Übung war eine Explosion eines Flugzeuges über Rendsburg. Die herabstürzenden Trümmerteile beschädigten viele Gebäude in der Umgebung und sorgten für eine hohe Zahl an Verletzen. Der Lüneburger Ortsverband wurde mit seinem Technischen Zug und der Fachgruppe Logistik zur Unterstützung der örtlichen Einsatzkräfte angefordert und so machten sich am Freitagabend 40 Helfer auf den Weg in das Einsatzgebiet zum „Bereitstellungsraum THW Unterkunft Ortsverband Rendsburg“.
Bereits nach der Ankunft in Rendsburg begann die Übungsaufgabe für die Fachgruppe Logistik: Die Verpflegung aller Übungsteilnehmer über das gesamte Wochenende. Dazu richtete sich die Fachgruppe in und um den Küchenbereich des OVs entsprechend ein, die Gruppen des Technischen Zuges errichteten währenddessen ein Zeltlager für die Übernachtung. Diesen Beitrag weiterlesen »

Sommerempfang: Ortsverband zieht positive Bilanz

Zum traditionellen Sommerempfang des Ortsverbands Lüneburg in der umgebauten ‚Halle 3’ hatte Ortsbeauftragter Ingo Perkun wie immer am 2. Freitagabend im Juni eingeladen. Es kamen ca. 90 Gäste aus Politik, Verwaltung, Vereinen und befreundeten Hilfsorganisationen sowie ca. 40 Helferinnen und Helfer aus dem Ortsverband. Musikalisch untermalt wurde die Veranstaltung durch das Spielleuteorchester ‚TONart’ aus Soderstorf.
Nach der Begrüßung, dem Totengedenken mit einer Andacht durch Pastor Link und einem Grußwort des Lüneburger Bundestagsabgeordneten Eckart Pols zog OB Perkun eine Jahresbilanz. Er stellte u.a. fest, das 2018 über 33.000 Dienststunden geleistet worden seien, einen großen Anteil daran habe seit Jahren die sehr rege Kinder- und Jugendarbeit. Dem OV gehören ca. 180 Personen an, davon sind fast 60 einsatzbefähigte Helferinnen und Helfer sowie ca. 55 Kinder und Jugendliche. Allerdings steht die im Ganzen seit Jahren sehr erfolgreiche Entwicklung jetzt vor großen Herausforderungen. Durch das neue bundesweite ‚Rahmenkonzept’, das das THW insgesamt besser an die neuen Herausforderungen des Bevölkerungsschutzes heranführen soll, wird unser Ortsverband um ca. 20 Dienstposten aufwachsen. Dieses Wachstum muss sowohl auf materieller und personeller Ebene, vor allem aber auch im bereich des Ausbaus der Liegenschaft abgebildet werden. Hier wird in den nächsten Jahren von allen Beteiligten viel Arbeit zu leisten, aber auch Geduld aufzubringen sein. Zugführer Michael Bahr sprach in seinem Bericht von einem zwar einsatzarmen, aber trotzdem ereignisreichen Jahr, da viele Technische Hilfeleistungen und anspruchsvolle Ausbildungsveranstaltungen durchgeführt wurden. Diesen Beitrag weiterlesen »

THW Lüneburg unterstützt Orientierungsmarsch „Rund um Gut Brockwinkel“

Am Sonntag, den 31.03. unterstützte unser Ortsverband bei bestem Frühjahrswetter den Orientierungsmarsch „Rund um Gut Brockwinkel“ der Feuerwehr Reppenstedt mit einer THW-Station für die insgesamt 34 teilnehmenden Gruppen. Die aktiven Feuerwehrleute hatten die Aufgabe, einen Wassertransport mit Hilfe einer Seilbahn durchzuführen. Dabei sollten zwei Behälter präzise gefüllt werden. Erschwerend kam hinzu, dass die Sicht für die beiden am Seil ziehenden Trupps verdeckt wurde.
Ein Gruppenführer sollte nun mit genauen Kommandos seine beiden „blinden“ Trupps zu den Behältern lotsen und das kontrollierte Auskippen des Eimers dirigieren.
Auch bei den Jugendgruppen war eine gute Absprache wichtig: Diese sollten eine Last mit Hilfe eines Mastkranes anheben und ein Stück versetzen ohne dabei eine gespannte Leine als Hindernis zu berühren.
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Neues ‚Rahmenkonzept’ – THW Lüneburg stellt neuen Fachzug Logistik auf

Große Veränderungen stehen dem Ortsverband Lüneburg im Jahr 2019 bevor: durch eine Neustruktur der Einsatzorganisation, das sog. ‚Rahmenkonzept’, soll in Zukunft ein deutlicher Schwerpunkt auf die technische Unterstützung bei Versorgungsengpässen und Störungen wichtiger Infrastruktureinrichtungen gelegt werden.
Der OV Lüneburg wird in Zukunft zu einem Schwerpunkt – Ortsverband ausgebaut. Er erhält u.a. einen sog. ‚Fachzug (FZ) Logistik’, eine neue Fachgruppe ‚Notinstandsetzung’ sowie eine materielle Verstärkung für die schon existierende Fachgruppe ‚Elektroversorgung’. Die Zahl der Helferinnen und Helfer soll dann von derzeit 52 auf 70 steigen.
Den Anfang machten nun die Führungseinheit sowie die Fachgruppe ‚Logistik Materialerhaltung’, die mit der schon im Ortsverband vorhandenen Verpflegungsgruppe den neuen Fachzug bilden wird. Dazu wurden in der letzten Woche schon mal ein Transportfahrzeug ‚MLW 1’ sowie Werkstattmaterial für Instandhaltungsarbeiten aus dem Standort Kutenholz nach Lüneburg überführt und vom designierten Zugführer FZ Michael Dranicki übernommen.
Die noch fehlenden Komponenten werden nach und nach zulaufen. Interessierte neue Helferinnen und Helfer sind natürlich jederzeit willkommen, schließlich gilt es, mit der Vergrößerung des OV zukünftig eine Reihe neuer Aufgaben zu bewältigen.
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Langes Wochenende mit interessantem Lehrgang in Lüneburg

Im Rahmen des Angebots ‚Schule vor Ort’ ist es uns nach jahrelangem Bemühen gelungen, den Lehrgang ‚Arbeiten im LuK-Stab OV’ in unseren Regionalbereich und unseren Ortsverband zu holen. Neben 7 Lüneburger Stabsmitgliedern nahmen auch KameradInnen der OV-Stäbe aus Buxtehude, Uelzen und Lüchow-Dannenberg teil.
Zuerst gab es eine allgemeine Einführung in die wichtigsten Prinzipien und Abläufe der Stabsarbeit, danach wurden die konkreten Aufgaben des ‚Lenkungs- und Koordinierungs-stabs (LuK) im Ortsverband’ durchgesprochen. Besonderen Wert legten die beiden Dozenten des THW-Ausbildungszentrums Neuhausen aber auf die praktische Ausbildung. Für 3 Gruppen wurde ab Samstagnachmittag ein Einsatzszenario ‚Sturm mit Starkregen’ auf dem Gebiet der Stadt Lüneburg eingespielt. Die Stäbe mussten dabei Einheiten alarmieren, versorgen, ablösen und jede Menge ‚Nachfragen’ der Zugführer bzw. der übergeordneten Regionalstelle beantworten.
Versorgt wurde der Lehrgang dabei gleichzeitig durch eine Bereichsausbildung des Logistik-Trupps Verpflegung, die ebenfalls -mit Unterstützung der Köche aus dem OV Uelzen- im OV Lüneburg stattfand.
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Neue Kameratechnik für die Fachgruppe Ortung

Endlich war es soweit: Das lang ersehnte Video-Endoskop „Searchcam 3000“ wurde an die Fachgruppe Ortung ausgeliefert.
Somit verfügt die Lüneburger Einheit nun über ein akustisches und ein optisches Ortungsgerät zur genauen Lokalisierung von Verschütteten.
Mit der Searchcam 3000 vom Hersteller Delsar ist es auch möglich, Erkundungen von Gebäuden oder Trümmerbereichen mit Holräumen vorzunehmen, die nicht ohne weitere Räumarbeiten zugänglich sind.

Das Standardsystem besteht aus dem Bedienteil mit Farbmonitor, ausziehbaren Teleskopstangen, welche stufenlos zwischen 1 und 5,6 Metern in der Länge variiert werden können, und dem Kamerakopf. Dieser ist um 240° elektrisch schwenkbar. Die 16 LEDs am Kamerakopf ermöglichen bei völliger Dunkelheit eine Ausleuchtung des Sichtbereiches 6 Meter in das Objekt hinein. Außerdem befindet sich im Kamerakopf eine Gegensprecheinrichtung, mit welcher die Ortungshelfer Kontakt zu ggf. eingeschlossenen Personen herstellen können. Das System ermöglicht es, Bild-, Video- und Tonaufnahmen der Kamera auf einer SD-Karte zu speichern und entweder auf dem Monitor oder an einem PC auszuwerten.

Anstelle der Teleskopstangen kann der Kamerakopf auch einzeln geführt oder an einem Seil befestigt bis zu 23 Meter in beispielsweise Schächte oder durch Spalten in der Trümmerstruktur abgelassen werden. Dabei bleiben alle Kamerafunktionen voll erhalten. Eine Dichtmanschette ermöglicht es die Gegensprecheinrichtung wasserdicht abzudichten. Dann sind auch Unterwasseraufnahmen in bis zu 23 Meter Wassertiefe möglich.

Für den Trümmereinsatz ist eine Öffnung mit einem Durchmesser von mindestens 48mm erforderlich. Alternativ können benötigte Erkundungsöffnungen auch mit Unterstützung durch die Bergungsgruppen unter anderem mit dem Kernbohrgerät geschaffen werden. Diesen Beitrag weiterlesen »

Grußwort des Ortsbeauftragen zu Weihnachten und zum Jahreswechsel

Liebe Besucherinnen und Besucher von thw-lueneburg.de,

Liebe Besucherinnen und Besucher von thw-lueneburg.de,

wie in jeden Jahr sitze ich zu Weihnachten hier an meinem Schreibtisch um ein Grußwort zu schreiben. Wenn ich dabei aus dem Fenster blicke, bekomme ich jedoch den Eindruck, dass ich mich noch mitten im Herbst befinde. Weihnachtsstimmung mag bei mir tatsächlich kaum aufkommen und das liegt vermutlich nicht nur am Wetter. Das zurückliegende Jahr war für mich durchaus herausfordernd. Aber auch das Geschehen in Deutschland und der Welt entwickelt sich weiter in eine Richtung, die ich persönlich für bedenklich halte. Zugeben muss ich, dass mich auch das belastet. Was soll ich Ihnen also in diesem Jahr mit auf den Weg geben? Ich bin da tatsächlich etwas ratlos. So langsam bekomme ich nämlich den Eindruck, gegen Windmühlen anzukämpfen. Macht es da überhaupt noch Sinn, seine Stimme zu erheben?

Diese Zeilen sollen für mich ja keine Last sein, sondern aus einer Lust heraus entstehen. Und auch in dem Glauben, dass sie irgendetwas bewirken. Vielleicht bin ich deshalb in diesem Jahr auch so spät dran. Tatsächlich hilft mir jetzt aber doch noch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeyer auf die Sprünge. In seiner Weihnachtsansprache, die heute bereits in Auszügen veröffentlicht wurde, beklagt er genau das, über das ich eben noch nachgedacht habe. Wir würden zu wenig mit Menschen sprechen, die anderer Meinung sind als wir und zögen uns zurück in unsere eigene Wahrnehmungsblase. Nun, lange Zeit konnte ich das für mich nicht behaupten. Besonders in den sozialen Medien habe ich oft genug versucht, mich mit Menschen auszutauschen, die abweichende Meinungen vertreten. Und dabei geht es natürlich auch darum, dem Anderen zuzuhören. Leider ist es gar nicht so einfach, sich auf einer sachlichen Ebene auszutauschen, wenn fast alles in Zweifel gezogen wird, was man anbringt oder einfach gar nicht auf Argumente oder Fragen eingegangen wird.
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Das tut gut 2018

Seit 2012 findet die Sparkassen-Aktion ‚Das tut gut.‘ jährlich statt und auch im Jahr 2018 hat das THW wieder mit gemacht. Im letzten Jahr fehlten unserem Ortsverband leider einige wenige Stimmen zum Erfolg. Deshalb haben wir uns in diesem Jahr noch einmal mit dem Projekt „Beschaffung eines Kleinfahrzeugs“ beworben und hatten Glück. Unser Projekt wird nun von der Sparkassen-Initiative mit 10.000 Euro unterstützt. Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Sparkasse und natürlich bei all jenen Bürgerinnen und Bürgern, die für unser Projekt abgestimmt haben.

Die feierliche Scheckübergabe fand am 6. Dezember in der Kulturbäckerei in Lüneburg statt. Unser Ortsbeauftragter Ingo Perkun und Zugführer Michael Bahr nahmen den Scheck für den Helferverein unseres Ortsverbandes entgegen. 

Nachtquartier für einen Oldtimer

Vor etlichen Jahren restaurierten unsere Lüneburger THW-Kameraden Olaf Braasch und Godeke Klinge einen Mannschaftskraftwagen (MKW) des Luftschutzhilfsdienst von 1962. Vor zehn Jahren traten sie ihn an den THW-Ortsverband Hamburg-Altona als Traditionsfahrzeug ab. In der damals vom Altonaer THW aufgestellten Bergungsbereitschaft (der 21-LS-BB-HH) war der MKW ursprünglich stationiert. Er kehrte somit zu seinen Wurzeln zurück.

Anfang dieses Jahres ging der MKW auf große Fahrt nach Fulda zum Deutschen Feuerwehr-Museum (DFM), wo 2018 und ´19 eine Sonderausstellung zum Thema „Der Luftschutzhilfsdienst (LSHD) – ein ungeliebtes Kind des Kalten Krieges“ ausgerichtet wird. Im Rahmen dieser Ausstellung war bislang auch jener bis ins kleinste Detail original bestückte MKW zusehen und begeisterte in einem großen Einsatz-Diorama die Besucher.

Jetzt im Winter steht eine umfangreiche Neugestaltung der Ausstellung an. Daher wurde der MKW dieses Wochenende wieder in seine Hamburger Heimat verbracht. Im Rahmen offizieller Amtshilfe für das DFM agierte der THW-Ortsverband Steinau hierbei als Spedition und wir vom Lüneburger THW als Hotel. Nach erholsamem Nachtschlaf und ausgiebigem Frühstück starteten die beiden Kraftfahrer Sonntagfrüh weiter nach Hamburg. Dort tauschten sie für die Ausstellung in Fulda den MKW gegen ein Entgiftungsfahrzeug. Der 50 Jahre alte Unimog des Luftschutz-ABC-Dienstes wurde erst kürzlich von den Hamburger Feuerwehr-Historikern restauriert.

Sie alle, die THW-Kraftfahrer aus Steinau, die MKW-Halter vom THW Altona, unsere Hotelcrew und die Unimog-Restaurierer von der Hamburger Feuerwehr, sind Mitglieder der Interessengemeinschaft für historischen Luft- und Katastrophenschutz (IG LS-KatS). Die bundesweit rund einhundert Mitglieder widmen sich dem Erhalt und der Pflege historischer Fahrzeuge und Technik des zivilen Luft- und Katastrophenschutzes. Die Sonderausstellung in Fulda zum Luftschutz in der jungen Bundesrepublik wird ausschließlich von IG-Mitgliedern bestückt und inszeniert. Wir freuen uns, mit heißer Suppe, Feldbetten und Frühstücksei das fachdienst- und organisationsübergreifende Engagement unterstützt zu haben.

Für Interessierte:

THW-Laternenumzug 2018

Am 10. November fand unser jährlicher Laternenumzug vom Hanseviertel zum THW Ortsverband statt. Das Wetter spielte zum Glück mit und so versammelten sich gegen 17.00 Uhr etwa 500 Erwachsene und Kinder am Stadtpark Hanseviertel an der Tartuer Straße. Mit Laternen, Lampen und Fackeln warteten die Anwesenden auf den Beginn des Laternenumzuges, welcher um 17.05 Uhr durch den Jugendspielmannszug Melbeck eröffnet wurde. Geschützt durch Helfer des THW und angeführt durch den Spielmannszug zogen die Kinder und Erwachsenen dann durch das Hanseviertel bis zur Dorette-von-Stern-Straße zum THW Ortsverband. Hier warteten bereits Kalt- und Heißgetränke sowie Bockwürstchen auf die Laternenläufer.

Wir freuen uns über die rege Anteilnahme aller Erwachsenen und Kinder, waren doch deutlich mehr erschienen als wir erwartet hatten. Dies hatte leider zur Folge, dass die kalkulierte Menge an Bockwürstchen nicht für alle Anwesenden reichte. Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei allen entschuldigen, die gestern leer ausgegangen sind und geloben für das nächste Jahr Besserung!

Vielen Dank an alle Teilnehmer, den Jugendspielmannszug der Gemeinde Melbeck und die Helfer des THW Lüneburg. Es war ein sehr schöner Abend und wir hoffen Sie alle im nächsten Jahr wieder bei uns begrüßen zu dürfen. Diesen Beitrag weiterlesen »

6x Verstärkung für den Ortsverband

Nervös trafen sich am Morgen des 27. Oktobers insgesamt 16 Helferanwärter/innen und Junghelfer/innen aus den Ortsverbänden Uelzen, Lüchow, Stade, Buxtehude, Stelle/Winsen und Lüneburg zur Grundausbildungsprüfung des Regionalbereiches Buxtehude, die durch den Ortsverband Uelzen ausgerichtet wurde. Die Junghelfer hatten hier die Möglichkeit in einer Kombinationsprüfung zusätzlich auch ihr Jugendleistungsabzeichen der Stufe Gold abzulegen. Aus unserem Ortsverband Lüneburg stellten sich an diesem Tag fünf Junghelfer und ein Helferanwärter in einer theoretischen und praktischen Prüfung an sechs Stationen den umfangreichen Aufgaben des Prüferteams.
In rund 80 Stunden hatten sie sich in den vergangenen Monaten mit der Theorie und Praxis der Tätigkeiten im THW vertraut gemacht. Sie lernten die sichere Arbeit mit Leitern, die Holz-, Gesteins- und Metallbearbeitung, Strom- und Lichterzeugung, die Arbeit mit Pumpen, das Bewegen von Lasten und vieles mehr. Dazu kamen noch eine Erste-Hilfe- und eine Funkausbildung sowie Einweisungen über den Umgang mit Gefahrgut und dem Sicherheits- und Gesundheitsschutz.
Am Nachmittag hielten schließlich vierzehn Prüflinge, darunter auch die sechs Lüneburger, erleichtert die begehrte Prüfungsurkunde (und zusätzlich 5x das Jugendleistungsabzeichen in Gold) in ihren Händen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Explosion in der Werkstatthalle – Große Alarmübung für das THW Lüneburg

Zum Feierabend kam es in einer großen Werkstatthalle der Bundeswehr aus nicht geklärten Gründen zu einer schweren Explosion. Vermisst wurden eine unbekannte Anzahl von MitarbeiterInnen… das war am Freitagabend das Ausgangsszenario für die Alarmierung des Lüneburger THWs, der Schnelleinsatzgruppe des DRK Lüneburg mit dem Behandlungsplatz sowie einer Gruppe von Bundeswehr-SanitäterInnen, die in der Nähe einen Fortbildungslehrgang besuchten und sich zur spontanen Hilfeleistung zur Verfügung stellten.
Da im gesamten Einsatzbereich die Stromversorgung ausgefallen war, tappten die eintreffenden HelferInnen erst einmal im Dunkeln. Die Ersterkundung konnte wegen nicht auszuschließender Gasgefahr nur durch THW-HelferInnen unter Preßluftatmer durchgeführt werden. Glücklicherweise konnte dann aber durch Messungen Gasfreiheit gemeldet werden und mit dem Aufbau einen umfassenden Beleuchtung im Hallenvorfeld und im Gebäude begonnen werden.
Zusammen mit den Bundeswehr-Sanitätern leistete das THW umfangreiche Erste-Hilfe-Maßnahmen. Zwischenzeitlich trafen der Rettungsdienst und die Schelleinsatzgruppe des DRK ein und begannen sofort mit dem Aufbau einer Sichtungsstelle und dem Behandlungsplatz. THW-Zugführer, der Gruppenführer der Bundeswehr-SanitäterInnen und die Zugführerin des DRK bildeten eine gemeinsame Einsatzleitung. Damit war die notwendige Rettungskette hergestellt. Erschwert wurde die Rettungsaktion, da sich vier Verletzte im oberen Bereich der Halle befanden und durch Höhenrettungsmaßnahmen vorsichtig auf die Bodenebene bebracht werden mussten. Diesen Beitrag weiterlesen »

Lüneburger THW unterstützt Jubiläum des Landesfeuerwehrverbands

Vom 21.9 – 23.9.2018 feierte der Landesfeuerwehrverband Niedersachsen sein 150jähriges Bestehen. Als Austragungsort der Großveranstaltung wurde die Stadt Lüneburg bestimmt. Als Partner der Feuerwehren wurde auch das Lüneburger THW eingeladen.

Bereits früh am Samstag wurde im sog. ‚Liebesgrund’, einem parkähnlichen Teil der alten Stadtbefestigung, die Netzersatzanlage unserer Fachgruppe Elektroversorgung aufgebaut, um die dortigen Aussteller und Hilfsorganisationen mit ausreichend Strom zu versorgen.
An anderer Stelle konnten sich das THW und unser Ortsverband präsentieren. Blickfang an unserem Stand war der neue Radlader der Fachgruppe ‚Räumen’ aus dem Ortsverband Lüchow-Dannenberg, der erst vor wenigen Wochen dort stationiert wurde. Unser Gerätekraftwagen sowie eine Demonstration des Videoendoskops der Fachgruppe ‚Ortung’ waren weitere Anziehungspunkte. Viele Feuerwehrleute sprachen mit unseren HelferInnen über den zurzeit laufenden Moorbrand in Meppen, bei dem viele freiwillige Feuerwehrleute und THW-HelferInnen im Einsatz waren.
Insgesamt wurde die Veranstaltung, die sich räumlich über die gesamte Lüneburger Innenstadt zog, von tausenden auswärtigen Gästen und vielen Lüneburgern besucht. Besonderes Schwerpunkte waren neben der Demonstration moderner Feuerwehr-Technik vor allem die Präsentation von Oldtimern, ein Fest der Jugendfeuerwehr sowie Konzerte von verschiedenen Feuerwehr-Musikzügen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Ortsverband Lüneburg im Kugelhagel bei Schweinchenjagd

Am vergangenen Wochenende fand der alljährliche Lüneburger „Salzsau-Cup de Petanque“ statt. Diese bereits zum zehnten Male stattfindende Veranstaltung lockte wie jedes Jahr zahlreiche Boulespieler und Interessierte an dem Freizeitsport in den Kurpark. An über den gesamten Kurparkbereich verteilten Spielfeldern herrschte Turnierstimmung. Dort galt es mit ruhiger Hand und gutem Wurf die stählernen Boulekugeln möglichst dichter als die anderen Teams an die kleine Kugel (das sogenannte Schweinchen) heranzuwerfen.
Neben einer ruhigen Hand und einem guten Auge, bedarf das Spiel auch guter Sichtverhältnisse. Genau hier war der Ortsverband Lüneburg gefragt. Mit der hereinbrechenden Dämmerung wurden die spannenden Finale des Cups bis 21:30 Uhr durch die Fachgruppe technische Ortung ausgeleuchtet. Zum Einsatz kam neben klassischen Scheinwerfern auch unser Hubert genannter Hubsteiger, welcher, mit moderner LED-Lichttechnik versehen, den Platz in helles Licht tauchte. Diesen Beitrag weiterlesen »