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Sommerempfang und ‚Tag der Offenen Tür’ – ein Wochenende im Zeichen der Öffentlichkeitsarbeit

Viel Arbeit für unseren Ortsverband vom 7. – 9.6.: Am Donnerstag erfolgten das Aufräumen sowie der Aufbau der Räumlichkeiten für den Sommerempfang, der dann am Freitag, 8.6. pünktlich ab 19.00 Uhr über die Bühne ging. Ortsbeauftragter Ingo Perkun begrüßte ca. 70 Gäste aus Politik, Verwaltung und von befreundeten Organisationen sowie mehr als 30 HelferInnen des Ortsverbands in der umgebauten Halle 3 des Ortsverbands. Mittelpunkt dort war die aus EGS-Teilen geschaffene Bühne mit Palettentreppe. LED-Licht aus den Gerätesätzen unserer Fachgruppen leuchtete die Halle zweckentsprechend aus. Den musikalischen Rahmen schuf diesmal das ‚Stadtorchester Lüneburg’ in beeindruckender Weise.
Nach dem Jahresbericht durch den OB sprachen Bürgermeister Dr. Scharf für die Hansestadt Lüneburg und Kreisbrandmeister Hensel für die Organisationen Grußworte. Zugführer Michael Bahr gab einen Überblick über die Einssätze und Aktivitäten des letzten Jahres und sprach auch die zu erwartenden Veränderungen für unseren Ortsverband beim zukünftigen Rahmenkonzept des THWs an, das ab 2019 greifen soll. Dazu gab es auch erklärende Worte der Landesbeauftragten Sabine Lackner, die aus Hannover angereist war und Ingo Perkun nach erfolgter Wiederwahl ebenso wie seinen Stellvertreter Godeke Klinge für 5 weitere Jahre in die OV-Führung berief. Der Abend klang dann mit Getränken und Schnittchen unseres Verpflegungstrupps langsam aus. Der von vielen erwartete mittlerweile 11. Jahresbericht lag leider zur Versammlung noch nicht vor, kann aber bald auf unserer Web-Seite www.thw-lueneburg.de zum Download angeklickt werden. Diesen Beitrag weiterlesen »

Tag der Offenen Tür beim Lüneburger THW am 9.6.2018

Seit 66 Jahren sind die blauen Bevölkerungsschutz-HelferInnen in Stadt und Landkreis unterwegs, um bei Unglücksfällen und Katastrophen den Menschen zu helfen.
In der Unterkunft des Ortsverbands in der Dorette-von-Stern-Straße 1 im Lüneburger Speicherviertel treffen sich jede Woche die ca. 150 Mitglieder einschließlich der Kinder- und Jugendgruppen, um sich fortzubilden, die Gerätschaften zu pflegen oder Einsätze zu planen. Über die vielseitigen Aktivitäten wollen die HelferInnen um den Ortsbeauftragten Ingo Perkun alle interessierten Lüneburger bei einem ‚Tag der Offenen Tür’ informieren.
Los geht’s am Samstag, 9.6. ab 13.00 Uhr im Lüneburger Speicherviertel. Dann zeigen die HelferInnen, mit welchen technischen Geräten sie arbeiten und wie die Ausbildung aussieht. Dazu gibt’s natürlich Essen und Trinken, Spiele für Kinder, historische Filme und viele fachkundige Informationen rund um die THW-Welt.
Besuchen Sie unseren Ortsverband – wir freuen uns auf Sie!
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Häuser einsturzgefährdet – Lüneburger THW fährt zum Einsatz nach Wismar

Zu einem großen THW-Einsatz mit insgesamt 8 Ortsverbänden wurden Lüneburger HelferInnen am späten Sonntagnachmittag alarmiert. In Wismar waren nach einem Großbrand mehrere Häuser stark einsturzgefährdet.
Bereits Freitagabend entstand in einem alten Haus am als UNESCO-Weltkulturerbe bekannten Wismarer Marktplatz ein Brand. Aufgrund der baulichen Verhältnisse und der Enge des Einsatzortes ließ sich das Feuer kaum unter Kontrolle bringen, am Samstag stand dann auch das Nachbarhaus in Flammen. Durch den sehr lange andauernden Löschwassereintrag wurde die statische Struktur der Häuser so destabilisiert, das sie nur mit aufwendigen Sicherungsmaßnahmen gehalten werden konnten.
So wurden am Sonntag Spezialkräfte des THW aus Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen nach Wismar in Marsch gesetzt, die mit dem im THW normierten ASH (‚Abstützsystem Holz’) die Häuser in voller Höhe gegen Einsturz absichern sollen. Aus Lüneburg kam der Zugtrupp unseres Technischen Zugs mit dem Baufachberater dazu, denn vor Ort waren fachkundige Einschätzungen zur Baussubstanz gefragt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Grundausbildungsprüfung in Lüneburg – 4 neue HelferInnen für unseren Ortsverband

Am Samstag, 28.4. war der große Tag gekommen: im Ortsverband Lüneburg traten 18 Helfer-AnwärterInnen aus den Ortsverbänden Stade, Stelle-Winsen, Kutenholz, Buxtehude, Rotenburg und Lüneburg zur Abschlussprüfung ihrer Grundausbildung an.
In rund 80 Stunden hatten sie sich in den vergangenen Monaten mit der Theorie und Praxis der Tätigkeiten im THW vertraut gemacht. Sie lernten die sichere Arbeit mit Leitern, die Holz-, Gesteins- und Metallbearbeiten, Strom- und Lichterzeugung, die Arbeit mit Pumpen, das Bewegen von Lasten und vieles mehr. Dazu kamen noch eine Erste-Hilfe- und eine Funkausbildung sowie Einweisungen in den Sicherheits- und Gesundheitsschutz. Diesen Beitrag weiterlesen »

Kraftfahrausbildung im Ortsverband Lüneburg

„Wenn ich Blaulicht und Sirene anmache darf ich machen was ich will, ich bin der König der Straße“. So stellen sich viele Menschen das Fahren mit Wege- und Sonderrechten vor. Dass dies gerade nicht so ist muss gelernt sein. Zu diesem Zweck fand an diesem Wochenende die Bereichsausbildung für Kraftfahrer Teil 1 bei uns in Lüneburg statt. Den insgesamt 16 Teilnehmern aus unterschiedlichen Ortsverbänden des Regionalbereichs Buxtehude wurde von dem Ausbilderteam rund um Kraftfahrausbilder Thomas Schummer im Detail beigebracht, worauf beim Umgang mit Dienstfahrzeugen zu achten ist, wann Wege- und Sonderrechte genutzt werden dürfen und welche Grenzen diese haben. Diesen Beitrag weiterlesen »

Grußwort des Ortsbeauftragen zu Weihnachten und zum Jahreswechsel

Liebe Besucherinnen und Besucher von thw-lueneburg.de,

in den vergangenen Tagen und Wochen bin ich oft gefragt worden, ob ich auch in diesem Jahr wieder einen Weihnachtsgruß schreiben werde. Er hat sich offensichtlich inzwischen etabliert und wird von einigen bereits vermisst. Auch für mich ist er tatsächlich eine wichtige Angelegenheit geworden und ich kann loswerden, was mich beschäftigt. Niemand soll an dieser Stelle also enttäuscht werden. Ich muss allerdings zugeben, dass mir in letzter Zeit die Erledigung vieler Aufgaben mal wieder recht schwer fällt. Oft habe ich das Gefühl, dass die Arbeit nie weniger wird und grade meine eigenen Ansprüche lassen mich da oft in die Überlastungsfalle laufen. In diesem Jahr bin ich also sehr spät dran, ich bitte um Nachsicht.

Was kann diesmal der Aufhänger sein, um den sich dieser Weihnachtsgruß drehen wird? Im Grunde genommen hat sich die Situation in unserem Land innerhalb des letzten Jahres doch an vielen Stellen erheblich entspannt. Nicht einmal 200.000 Menschen haben in Deutschland Zuflucht gesucht. Die von der CSU geforderte Obergrenze für Asylsuchende (das „C“ steht bei dieser Partei übrigens für „christlich“) ist somit unterschritten worden. Die Ursachen, die die Menschen dazu veranlassen, ihre Heimat zu verlassen, sind jedoch bisher unverändert vorhanden. Es sind weiterhin weltweit fast 66 Millionen Menschen auf der Flucht. Die wenigsten davon wollen nach Europa, sondern bleiben in den Nachbarstaaten ihrer Heimatländer. Denn sie wollen so schnell wie möglich zurück, wenn die Umstände es zulassen. Ein verständlicher Wunsch. Die EU hat sich inzwischen auch sehr gut abgeschottet, nur noch 152.000 Flüchtlinge sind bisher 2017 über das Mittelmeer nach Europa gelangt. Etwa 3.000 haben dabei auf diesen Routen ihr Leben verloren. Es gibt auch nur wenige Alternativen für diesen Weg, die ebenfalls gut gesichert sind. Probleme lösen wir damit nicht, wir sehen sie nur einfach nicht mehr so deutlich. Die Lage in den Flüchtlingslagern in der Türkei, in Griechenland und besonders in Libyen ist katastrophal. Aber das alles ist ja weit weg…

Man könnte also annehmen, dass die Situation inzwischen ganz entspannt wäre. Leider ist dem nicht so. Der Ton wird überall rauer, bei vielen Themen ist eine sachliche Diskussion kaum noch möglich, eine gehörige Portion Populismus ist stets dabei. Für mich ist es schockierend, wie viel Hass manche Menschen heute in sich tragen. Auch angesichts des Leides, dass die Berichterstattung in unsere Wohnzimmer schwappen lässt. Das UNICEF-Foto des Jahres 2017 berührt mich z. B. emotional sehr. Es zeigt die fünfjährige Zahra aus Syrien, die in einem Flüchtlingslager in Jordanien lebt. Der Blick, mit dem sie in die Kamera schaut, schnürt mir regelrecht die Kehle zu. Nein! Um ehrlich zu sein, treibt er mir die Tränen in die Augen und lässt mich an der Menschheit zweifeln. Solche und ähnliche Fotos rufen bei einigen meiner Mitmenschen nur hämische Kommentare hervor. Denken wir z. B. an das Bild von Alan Kurdi, dessen Leiche 2015 an der türkischen Küste angespült wurde. Alan war drei Jahre alt und mit seiner Familie vor dem Krieg aus Syrien geflohen. Sie hatte schon die Türkei erreicht und von dort versucht, legal nach Kanada zu gelangen. Hier lebt bereits eine Tante des Jungen. Nachdem dies nicht gelang, versuchte die Familie Griechenland zu erreichen. Dabei kenterte das Boot, Alans Mutter und sein zwei Jahre älterer Bruder verloren dabei ebenfalls ihr Leben. Sein Vater überlebte als einziger der Familie. Was sagt es über uns aus, dass viele die grauenhaften, menschenverachtenden Kommentare nicht erwidert haben? Und wie verroht muss ein Mensch sein, um solche Kommentare zu schreiben oder Zustimmung zu signalisieren?

Eine weitere Herausforderung ist heutzutage, dass viele Menschen kaum noch Interesse an den tatsächlichen Fakten zeigen. Viele haben ihre eigene Realität und manchmal weiß ich nicht, ob die Verbreitung von sogenannten alternativen Fakten nicht sehr bewusst geschieht oder ob diese Menschen tatsächlich daran glauben. Die Kriminalität z. B. ist gegenüber den Vorjahren zurückgegangen. 5,9 Millionen Straftaten wurden 2016 begangen, wenn man Verstöße gegen das Ausländerrecht herausnimmt. Fairerweise sollten wir das tun, denn diese Verstöße haben nichts mit der Sicherheit des Einzelnen zu tun. Im Vorjahr betrug die Zahl der Straftaten noch fast 6,4 Millionen. Im langfristigen Vergleich zurückgegangen sind Sexualstraftaten und Mordfälle. Was leider zunimmt, sind andere Gewaltdelikte und insbesondere die politisch motivierte Gewalt von rechts. Das finde ich sehr erschreckend, vor allem, da sich diese Gewalt fast immer gegen Personen richtet. Hier möchte ich aber nicht falsch verstanden werden: Gewalt kann nie der richtige Weg sein, egal ob gegen Personen oder Sachen. Dies gilt meiner Meinung nach aber auch für das Vorgehen des Staates. Wer behauptet, das Handeln der Polizei beim G20-Gipfel in Hamburg war in jeder Situation untadelig, verkennt, dass auch hier Menschen am Werk sind. Die Bedrohung unserer Staatsordnung scheint mir eher aus der rechten als aus der linken Ecke zu kommen. Schon einmal hat eine Partei die Demokratie mit ihren eigenen Waffen geschlagen. Hoffen wir, dass uns dies nicht irgendwann einmal wieder bevorsteht. Ein Deutschland, dass sich einige offensichtlich wünschen, halte ich persönlich nicht für erstrebenswert. Sicher gibt es fragwürdige Entwicklungen in unserem Land, aber wer war daran eigentlich Schuld, bevor die Flüchtlinge gekommen sind? Ach ja, es sind natürlich die Altparteien und die linksgrünversifften Gutmenschen. Aber Deutschland erwacht ja grade…

Ich selber habe in meinem Hauptberuf sehr viel mit Menschen zu tun und beobachte insgesamt einen Trend, der mir große Sorgen bereitet. Jeder nimmt für sich in Anspruch, im Mittelpunkt zu stehen, die ganze Welt dreht sich nur um in oder sie. Man hat immer Recht und alles muss so laufen, wie man es selber gerne hätte. Grenzen gibt es keine, man darf alles und der Umgang mit anderen lässt oft genug zu wünschen übrig. Wenn jeder an sich selber denkt, ist eben an alle gedacht. Und ich rede hier in erster Linie von meinen deutschen Mitbürgern, denn mit ihnen mache ich vorrangig meine negativen Erfahrungen. Vielleicht sollten wir es häufiger mal mit einem Wahlspruch des DRK versuchen: „Entdecke das WIR in dir“. Mal an andere denken, in die Schuhe des anderen stellen. Kritik üben schließt das gar nicht aus, es ist nur eine Frage des „Wie“. Und ein Lächeln, ein höflicher Gruß sowie ein Dankeschön kosten nichts außer Überwindung.

Wie gerne tauche ich da doch in die Welt der Hörbücher ab. Zurzeit genieße ich den letzten Band der Cliffton-Saga. Mehr als ein halbes Jahrhundert begleiten wir in diesen sieben Büchern die Familien Cliffton und Barrington. Die Mitglieder dieser Familien zeichnen sich durch Gradlinigkeit, Integrität, Ehrlichkeit, Sozialkompetenz, Verantwortungsbewusstsein und hohe moralische Ansprüche aus. Trotzdem erreichen sie früher oder später immer ihr Ziel. Sie werden belohnt dafür, dass sie gute Menschen sind, auch wenn sie nicht von Schicksalsschlägen verschont bleiben. Ihre Gegner erhalten irgendwann ihre gerechte Strafe. Realitätsfern? Nein, ich glaube nicht. Auch wenn ich die Familien Cliffton und Barrington um ihre Eigenschaften beneide und nicht glaube, dass ich diesen Ansprüchen immer gerecht werden würde, bin ich überzeugt davon, dass dies der besserer Lebensentwurf ist. Jeder, der nur ein bisschen versucht, diese Dinge zu leben, macht die Welt ein Stück besser. Und ich glaube fest daran, dass wir für dieses Verhalten tatsächlich belohnt werden. Jedenfalls erlebe ich immer wieder Momente, in denen ich denke: „Was habe ich da wieder für ein Schwein gehabt?“

Das zurückliegende THW-Jahr war aus meiner Sicht recht unspektakulär. Der Ortsverband Lüneburg hat gewohnt souverän alle gestellten Aufgaben erledigt. Sicher gab es Höhepunkte, wie z. B. die Beteiligung unserer neu aufgestellten Fachgruppe Ortung an einer Übung in Dänemark. Vieles andere ist inzwischen Routine für uns. Doch die Zukunft hält grade für uns als THW-Ortsverband Lüneburg neue Herausforderungen bereit. Im nächsten Jahr wird zuerst die neue Struktur im hauptamtlichen Bereich umgesetzt. Sie gilt ab dem 1. Januar, ist aber in einigen Punkten bereits vorbereitend umgesetzt worden. Das es wesentliche Auswirkungen auf uns im Ehrenamt geben wird, ist unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen. Viel wichtiger sind die Entwicklungen, die das Rahmenkonzept (RaKo) mit sich bringen wird. Unser Ortsverband verfügt derzeit über 59 StAN-Stellen. Diese ergeben sich aus der Dislozierung eines Technischen Zuges mit Zugtrupp, Bergung 1, Bergung 2 Typ B, Fachgruppe Elektroversorgung und Fachgruppe Ortung Typ A sowie des Trupps Verpflegung der Fachgruppe Logistik und der Mindestbesetzung des OV-Stabes. Damit bewegen wir uns derzeit im oberen Mittelfeld in unserem Landesverband. Alle Positionen sind besetzt, im Stab zum Teil mehrfach. Bei der Einsatzbefähigung stehen wir mit 110 % an Platz 19 von 78. Sehr gute Werte, zumal alle Gruppen bei uns auch voll einsatzfähig sind. Wir sind ein sehr aktiver Ortsverband, der in Stadt und Landkreis fest verankert ist. Viele im THW beneiden uns um die enge Zusammenarbeit mit der Feuerwehr, die Anerkennung, die wir bei Politik und Verwaltung genießen und unsere Präsens in der Öffentlichkeit. Wollen wir dieses Niveau halten, ist weiter harte Arbeit erforderlich. Mein Dank gilt allen, die sich über das normale Maß hinaus engagiert haben. Dabei will ich keine Einzelpersonen oder Gruppen besonders hervorheben, denn nur gemeinsam sind wir stark. Nur durch euch sind diese Erfolge möglich, ich allein wäre niemals so weit gekommen. Ich wünsche mir nur noch, dass war auch insgesamt als Ortsverband noch mehr zusammenwachsen und imaginäre Trennlinien zwischen den Teileinheiten überwunden werden.

Vor einigen Wochen haben wir mit dem Stellvertreter der Landesbeauftragten, Michael Matrian, sowie unserem Geschäftsführer Michael Stelten und dem stellvertretenden Landessprecher Thomas Kolodzi das „RaKo-Gespräch“ für unseren Ortsverband geführt. Wir hatten uns als OV-Führung sorgfältig darauf vorbereitet, beteiligt war außerdem der Helfersprecher. Das uns vorgelegte Konzept entsprach in vollem Umfang unseren Wünschen. Wir werden alle bestehenden Gruppen behalten. Zusätzlich werden wir eine Fachgruppe technisch-logistische Unterstützung mit neun Stellen aufbauen müssen. Wir halten dies durchaus für möglich. Gute Aussichten also für das THW in Lüneburg

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren Familien ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute für das Jahr 2018. Bleiben Sie uns gewogen und schauen sie auch im nächsten Jahr wieder regelmäßig bei uns vorbei

Herzlichst

Ingo Perkun
Ortsbeauftragter

St. Martin mit dem THW Lüneburg

Im letzten Jahr fand zum ersten Mal ein durch unseren Ortsverband organisierter Laternenumzug durch das Hanseviertel statt. Da gleich beim Auftakt mehr als 300 Kinder und Eltern bei uns zu Gast waren, durfte eine Wiederholung in diesem Jahr nicht fehlen.
Vergangenen Samstag haben sich schon am frühen Nachmittag mehr als 30 Helfer unseres Ortsverbandes eingefunden, um Zelte, Tische und Bänke aufzubauen und Essen und Getränke vorzubereiten.
Um 17:00 Uhr versammelten sich trotz leichtem Regen erneut mehr als 300 Laternengänger in der Nähe des Spielplatzes Tartauer Straße. Angeführt vom Jugendspielmannszug der Gemeinde Melbeck setzte sich der Zug dann um 17:15 Uhr in Bewegung. Für die Absicherung sorgten dabei unser stellvertretender Ortsbeauftragte Godeke Klinge auf seiner BMW, der MTW TZ, der MTW OV und der MLV LogV, unterstützt von einigen Helfern, die den Zug zu Fuß begleitet haben. Nach ca. 45 Minuten Fußweg über Hansestraße, Meisterweg und Dorette-von-Stern-Straße war das Gelände unseres OV erreicht. Dort konnten sich unsere Gäste bei Glühwein, Kinderpunsch und Bockwurst stärken, sich an unseren Feuertonnen aufwärmen und unsere Hallen und Fahrzeuge besichtigen.
Wir danken den vielen Helfern, den Organisatoren und natürlich dem Jugendspielmannszug der Gemeinde Melbeck. Da unser Laternenumzug trotz des Regens so gut angekommen ist, ist eine Wiederholung auch im nächsten Jahr sehr wahrscheinlich. Diesen Beitrag weiterlesen »

Das THW beim Tag der Reservisten auf dem Marktplatz Lüneburg

Öffentlichkeitsarbeit und Kameradschaftspflege sind für uns beim THW äußerst wichtig. Präsenz bei öffentlichen Veranstaltungen zu zeigen fördert nicht nur die positive Wahrnehmung unserer Arbeit, sondern ist auch eine gute Möglichkeit für Nachwuchswerbung. Zu diesem Zweck hat am Sonntag (29.10.17) unser Zugführer Michael Bahr mit Helfern der ersten Bergungsgruppe am Tag der Reservisten auf dem Marktplatz in Lüneburg teilgenommen. Unterstützt wurde durch unseren Jugendbetreuer Jörg Kohfeld und zwei Junghelfer.
Auf dem Marktplatz wurde der Gerätekraftwagen (GKW1) der ersten Bergungsgruppe und der Mehrzweckkraftwagen (MzKW) der zweiten Bergungsgruppe ausgestellt. Diesen Beitrag weiterlesen »

ICE nach Sturm gestrandet – Lüneburger THW-Feldküche hilft Fahrgästen

Am Abend des 5.10. erhielt unser Ortsverband eine dringende und kurzfristige Anforderung der Deutschen Bahn: wegen des Sturms ‚Xavier’ über Norddeutschland waren an vielen Stellen die Strecken und Oberleitungen durch umstürzende Bäume beschädigt worden.
Gegen 19.00 Uhr wurden zuerst Getränke für ca. 400 Fahrgäste angefordert. Diesem Wunsch konnte unser LogV-Trupp unter Führung unseres neuen Truppführers Sascha Cierpinsky kurzfristig nachkommen, da wir noch einige Paletten mit Wasserflaschen von einem großen Einsatz im Sommer eingelagert hatten. Kurz nach 20.00 Uhr folgte dann der Auftrag, für die gleiche Personenzahl Warmverpflegung bereitzustellen. Während ein Team zum Einkaufen nach telefonischer Kontaktaufnahme zum Lüneburger Gastro-Großmarkt fuhr, wurden in der Unterkunft die Fahrzeuge unserer Logistik-Abteilung mit allen Nötigem beladen und der Feldkochherd zum Abmarsch klargemacht. Diesen Beitrag weiterlesen »

THW Lüneburg beim Rollerrennen 2017 in Hanstedt II

Auch in diesem Jahr fand vom 25.08. bis 26.08.17 bei bestem Wetter bereits zum zehnten Mal das 24- Stunden Rollerrennen auf den Stoppelfeldern in der Nähe von Hanstedt II (Landkreis Uelzen) statt. Ähnlich wie im letzten Jahr, stellten sich insgesamt 41 Teams der Herausforderung, die kurvige Rennstrecke so oft wie nur möglich zu absolvieren.Das THW Lüneburg wurde hierbei bereits zum achten Mal in Folge für die Stromversorgung und Beleuchtung angefordert.

Bereits am Donnerstagabend war unsere Fachgruppe Elektroversorgung vor Ort und verlegte mehrere hundert Meter Leitungen und schloss mehrere Baustromverteiler an. In der Nacht von Freitag auf Samstag stellte der Ortsverband mit Unterstützung der Kameraden vom THW Uelzen die Beleuchtung der Rennstrecke und des Fahrerlagers mittels mehrerer Lichtmasten sicher. Außerdem sorgte das THW mit der Netzersatzanlage 200 kVA mit einer Leistung von bis zu 160.000 Watt für die Stromversorgung für die Catering-Stände, die Rennteams, der Boxengasse und für die Rennleitung.
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Freie Fahrt für 20.000 Rennradfahrer – THW Lüneburg bei den CyClassics 2017

Mit 10 HelferInnen waren wir am 20.8. bei der Streckensicherung der 22. Auflage der Hamburger CyClassics im Einsatz. Zusammen mit 20 KameradInnen des OV Stelle-Winsen war es auf einer mehr als 10 km langen Straße im Landkreis Harburg unsere Aufgabe, die störungsfreie Sperrung der Rennstrecke zu sichern.

Ab 9.00 Uhr passierten mehr als 5.000 Amateure und danach das Profifeld die 120 bzw. 180 km lange Route durch Hamburg, Schleswig-Holstein und Nord-Niedersachsen. Der von uns gesicherte Abschnitt lag auf der südlichen Wendung, danach ging es bei Fliegenberg an der Elbe wieder nordwestlich Richtung Hamburg.
Eine Reihe der Ortsverbände unseres Geschäftsführerbereichs Buxtehude ist schon seit Jahren Partner des Rennveranstalters.
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Gemeinsame Ortungs- und Bergungsübung mit Lübecker Ortung

Am 06.08.2017 veranstaltete die Fachgruppe Ortung zusammen mit der 2. Bergungsgruppe und der Fachgruppe Ortung aus dem THW Ortsverband Lübeck bei bestem Wetter eine Ortungs- und Bergungsübung auf dem Standortübungsplatz in Wendisch Evern. Auf dem Trümmergelände galt es eine unter Betonplatten verschüttete Person genau zu orten und anschließend gemeinsam zu retten. Dazu wurden die Trümmer zuerst mittels Hebekissen angehoben und anschließend mit dem Mehrzweckzug gesichert. Die zweite Einsatzstelle befand sich bei den Übungshäusern. Hier mussten die drei Gruppen Zugänge in das Gebäudeinnere schaffen und dieses anschließend erkunden. Bei der Durchsuchung wurden mehrere „verletzte Personen“ aufgefunden und entsprechend betreut und versorgt. Nach der Rettung aus dem Gebäude über einen Leiterhebel sowie einen geschaffenen Zugang wurden die Verletzten zur Verletztensammelstelle gebracht. Zusätzlich bekamen die Führungskräfte die Aufgabe fachgerechte Lageskizzen von beiden Einsatzstellen zu erstellen. Diesen Beitrag weiterlesen »

G 20 in Hamburg: Lüneburger THW betreibt Bereitstellungsraum

Im Rahmen des G 20-Gipfeltreffens in Hamburg hat das THW in Deutschland für verschiedene Behörden, darunter das Land Hamburg und die Bundespolizei, Amtshilfe geleistet. In der Vorbereitungszeit und während des Gipfel-Treffens wurden an verschiedenen Orten für die Bedarfsträger logistische Hilfen erbracht, u.a. Fernmelde- und Führungsaufgaben erledigt, Transportfahrten geleistet, Strom und Licht erzeugt oder Verpflegung zubereitet und verteilt. Insgesamt waren ca. 450 THW-HelferInnen aus ganz Deutschland im Einsatz.
Der Ortsverband Lüneburg wurde mit dem Aufbau und Dauerbetrieb eines Bereitstellungsraums für ca. 50 HelferInnen beauftragt. Diesen Beitrag weiterlesen »

THW nimmt an Unterweisung des ABC-Zuges teil

Seit einigen Jahren bietet der ABC-Zug des Landkreises Lüneburg eine weit gefächerte Unterweisung im Bereich der ABC- Einsätze nach der Feuerwehrdienstvorschrift FwDV 500 an. ABC- Lagen sind Einsätze, bei denen besondere Gefahren im atomaren, biologischen oder chemischen Bereich vorhanden sind. Im THW wird dafür die bedeutungsgleiche Bezeichnung CBRN (chemisch, biologisch, radioaktiv und nuklear) verwendet. Dieser Lehrgang richtet sich hauptsächlich an Feuerwehrleute der Gefahrgutgruppen. In diesem Jahr wurde auch der THW OV Lüneburg eingeladen, an der Unterweisung teilzunehmen. Diese Ausbildung, die sich auf acht Abend- sowie zwei Samstagsdienste verteilte, absolvierten somit auch insgesamt vier Mitglieder des THW Lüneburg aus dem Zugtrupp, den beiden Bergungsgruppen und der Fachgruppe Ortung. Diesen Beitrag weiterlesen »

Sommerlicher Jahresempfang des THW Lüneburg

Zum ersten Mal in seiner Geschichte lud der THW OV Lüneburg zum traditionellen Jahresempfang in sommerlicher Atmosphäre ein. In den letzten Jahren hatte sich immer mehr herauskristallisiert, dass es am Jahresbeginn immer eine starke Ballung von Empfangsterminen gibt, deshalb sollte in diesem Jahr eine Entzerrung versucht werden.
Das Ergebnis war jetzt am 16.6.2017 der erste Sommerempfang, zu dem Ingo Perkun, Ortsbeauftragter des OV Lüneburg, eingeladen hatte. Und die ca. 70 Gäste kamen trotz einer Überschneidung mit dem Stadtfest der Stadt Lüneburg. Diesen Beitrag weiterlesen »

Alarmübung: Personenrettung in Erbstorf

„Guten Abend, meine Damen und Herren. Die Gruppenführer bitte zu mir, und dem Rest wünsche ich jetzt schon einmal viel Schbass [Spaß]!“ Mit diesem knappen Begrüßungssatz leitete der Führer unseres Technischen Zuges, Michael Bahr, am gestrigen Dienstabend um 19:30h eine Alarmübung ein. Und schon hieß es für die beiden Bergungsgruppen, die Fachgruppe Ortung und den Zugtrupp: aufsitzen! Unsere Elektroversorger blieben in der Unterkunft und machten Dienst nach Plan, der Verpflegungstrupp hingegen versorgte die Einsatzkräfte sowohl zwischendurch vor Ort als auch zum Übungsende in der heimischen Halle.

Der Eigentümer eines Abbruchhauses im benachbarten Erbstorf hatte uns das Übungsobjekt dankenswerterweise zur Verfügung gestellt. So konnten unsere Bergungskräfte nach Absprache mit dem Baufachberater des Zugtrupps wie in einer realen Einsatzlage Zugänge und Durchbrüche durch Dach, Decken bzw. Fußböden und Wände schaffen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Tinglev abgearbeitet, alle Personen geborgen: Fachgruppe Ortung gibt erstes Auslands-Gastspiel

Vorbildliches Dänemark: Das Civilforsfaret-Übungsgelände „Atleborg“ der Beredskabsstyrelsen Teknisk Skole in Tinglev/Syddanmark sucht in Größe und Darstellungsmöglichkeit verschiedener Schadenslagen auch in den Nachbarländern seines Gleichen.

Geschocktes Dänemark: Am Freitagmorgen ereignete sich in einer grenznahen Munitionsfabrik eine Explosion, die eine Kettenreaktion auslöste – die Neu- und Altstadt Atleborgs liegen in Trümmern!

Atem-anhaltendes Dänemark: Aufgrund der großflächigen Zerstörungen wurde internationale Hilfe durch das Technische Hilfswerk angefordert, rund 160 Ehrenamtliche aus fünf Landesverbänden finden sich im Flensburger Bereitstellungsraum ein. Es handelt sich um Ortungsspezialisten und Bergungsgruppen sowie Zugtrupps zur Einsatzkoordinierung. Diesen Beitrag weiterlesen »

Verstärkung des Teams: unsere Helferanwärter bestehen Grundausbildungsprüfung

Der Umgang mit Tauchpumpe, Stromerzeuger, Binde- und Arbeitsleinen oder Trennschleifer wird in der Grundausbildung des THW genauso vermittelt z.B. wie die Handhabung von hydraulischem Rettungsgerät oder das korrekte Einscheren eines Greifzugs zum Bewegen schwerer Lasten. Außerdem beinhaltet die Ausbildung der angehenden THW-Helferinnen und -Helfer auch einen nicht zu knappen Theorieteil, in dem z.B. auch auf die Unfallverhütungsvorschriften eingegangen wird. Am Ende der Grundausbildung wird das erworbene Fachwissen mit einer kurzen schriftlichen und umfangreichen praktischen Prüfung abgefragt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Dienst der Minigruppe als Auswärtsspiel in Ellringen

Sonnabend, 22. April, 12:30 Uhr, 20 Kilometer östlich von Lüneburg: Auf der Rückfahrt zum Ortsverband krakeelen hinten in den beiden Mannschaftswagen alle Kinderstimmen unisono, dies sei der bisher schönste Dienst gewesen. Was hatten die THW-Minis bloß Dolles erlebt? Tja, dicke Stromkabel unter Realbedingungen durch Feld, Wald und Flur verlegt.

Der alljährliche Saison-Opener der norddeutschen Oldtimerfreunde in Ellringen bei Dahlenburg ist für unsere Fachgruppe Elektroversorgung schon lange ein fester Termin im Kalender. Diesen Beitrag weiterlesen »

Bundestagsabgeordnete Hiltrud Lotze (SPD) besuchte den Ortsverband

Am gestrigen Dienstabend besuchte uns für mehrere Stunden die SPD-Bundestagsabgeordenete unseres Wahlkreises, Frau Hiltrud Lotze. Nach einem rund 90-minütigen Informationsgespräch mit der Ortsverbandsführung über das THW generell und den Ortsverband Lüneburg speziell, nahm sie zunächst am Ausbildungsdienst der Jugendgruppe teil. Hier ließ sich Frau Lotze die einzelnen Geräte, ihre Funktionsweisen und ihre einsatztaktischen Werte von den Junghelfern ausführlich erklären und probierte an allen drei Stationen auch selbst aus, wieviel THW in ihr steckt. Im Gespräch mit den Nachwuchskräften zeigte sie sich beeindruckt vom Lern- und Leistungswillen unserer Helfer von morgen. Diesen Beitrag weiterlesen »