Aktuelles
Helfen Sie mit!

Die Helfervereinigung e.V. fördert das THW Lüneburg, unterstützen Sie unsere aktuellen Projekte! Für mehr Infos klicken Sie auf: "Ihre Unterstützung".

Social Networks

Allgemeines

Grußwort des Ortsbeauftragen zu Weihnachten und zum Jahreswechsel

Liebe Besucherinnen und Besucher von thw-lueneburg.de,

in den vergangenen Tagen und Wochen bin ich oft gefragt worden, ob ich auch in diesem Jahr wieder einen Weihnachtsgruß schreiben werde. Er hat sich offensichtlich inzwischen etabliert und wird von einigen bereits vermisst. Auch für mich ist er tatsächlich eine wichtige Angelegenheit geworden und ich kann loswerden, was mich beschäftigt. Niemand soll an dieser Stelle also enttäuscht werden. Ich muss allerdings zugeben, dass mir in letzter Zeit die Erledigung vieler Aufgaben mal wieder recht schwer fällt. Oft habe ich das Gefühl, dass die Arbeit nie weniger wird und grade meine eigenen Ansprüche lassen mich da oft in die Überlastungsfalle laufen. In diesem Jahr bin ich also sehr spät dran, ich bitte um Nachsicht.

Was kann diesmal der Aufhänger sein, um den sich dieser Weihnachtsgruß drehen wird? Im Grunde genommen hat sich die Situation in unserem Land innerhalb des letzten Jahres doch an vielen Stellen erheblich entspannt. Nicht einmal 200.000 Menschen haben in Deutschland Zuflucht gesucht. Die von der CSU geforderte Obergrenze für Asylsuchende (das „C“ steht bei dieser Partei übrigens für „christlich“) ist somit unterschritten worden. Die Ursachen, die die Menschen dazu veranlassen, ihre Heimat zu verlassen, sind jedoch bisher unverändert vorhanden. Es sind weiterhin weltweit fast 66 Millionen Menschen auf der Flucht. Die wenigsten davon wollen nach Europa, sondern bleiben in den Nachbarstaaten ihrer Heimatländer. Denn sie wollen so schnell wie möglich zurück, wenn die Umstände es zulassen. Ein verständlicher Wunsch. Die EU hat sich inzwischen auch sehr gut abgeschottet, nur noch 152.000 Flüchtlinge sind bisher 2017 über das Mittelmeer nach Europa gelangt. Etwa 3.000 haben dabei auf diesen Routen ihr Leben verloren. Es gibt auch nur wenige Alternativen für diesen Weg, die ebenfalls gut gesichert sind. Probleme lösen wir damit nicht, wir sehen sie nur einfach nicht mehr so deutlich. Die Lage in den Flüchtlingslagern in der Türkei, in Griechenland und besonders in Libyen ist katastrophal. Aber das alles ist ja weit weg…

Man könnte also annehmen, dass die Situation inzwischen ganz entspannt wäre. Leider ist dem nicht so. Der Ton wird überall rauer, bei vielen Themen ist eine sachliche Diskussion kaum noch möglich, eine gehörige Portion Populismus ist stets dabei. Für mich ist es schockierend, wie viel Hass manche Menschen heute in sich tragen. Auch angesichts des Leides, dass die Berichterstattung in unsere Wohnzimmer schwappen lässt. Das UNICEF-Foto des Jahres 2017 berührt mich z. B. emotional sehr. Es zeigt die fünfjährige Zahra aus Syrien, die in einem Flüchtlingslager in Jordanien lebt. Der Blick, mit dem sie in die Kamera schaut, schnürt mir regelrecht die Kehle zu. Nein! Um ehrlich zu sein, treibt er mir die Tränen in die Augen und lässt mich an der Menschheit zweifeln. Solche und ähnliche Fotos rufen bei einigen meiner Mitmenschen nur hämische Kommentare hervor. Denken wir z. B. an das Bild von Alan Kurdi, dessen Leiche 2015 an der türkischen Küste angespült wurde. Alan war drei Jahre alt und mit seiner Familie vor dem Krieg aus Syrien geflohen. Sie hatte schon die Türkei erreicht und von dort versucht, legal nach Kanada zu gelangen. Hier lebt bereits eine Tante des Jungen. Nachdem dies nicht gelang, versuchte die Familie Griechenland zu erreichen. Dabei kenterte das Boot, Alans Mutter und sein zwei Jahre älterer Bruder verloren dabei ebenfalls ihr Leben. Sein Vater überlebte als einziger der Familie. Was sagt es über uns aus, dass viele die grauenhaften, menschenverachtenden Kommentare nicht erwidert haben? Und wie verroht muss ein Mensch sein, um solche Kommentare zu schreiben oder Zustimmung zu signalisieren?

Eine weitere Herausforderung ist heutzutage, dass viele Menschen kaum noch Interesse an den tatsächlichen Fakten zeigen. Viele haben ihre eigene Realität und manchmal weiß ich nicht, ob die Verbreitung von sogenannten alternativen Fakten nicht sehr bewusst geschieht oder ob diese Menschen tatsächlich daran glauben. Die Kriminalität z. B. ist gegenüber den Vorjahren zurückgegangen. 5,9 Millionen Straftaten wurden 2016 begangen, wenn man Verstöße gegen das Ausländerrecht herausnimmt. Fairerweise sollten wir das tun, denn diese Verstöße haben nichts mit der Sicherheit des Einzelnen zu tun. Im Vorjahr betrug die Zahl der Straftaten noch fast 6,4 Millionen. Im langfristigen Vergleich zurückgegangen sind Sexualstraftaten und Mordfälle. Was leider zunimmt, sind andere Gewaltdelikte und insbesondere die politisch motivierte Gewalt von rechts. Das finde ich sehr erschreckend, vor allem, da sich diese Gewalt fast immer gegen Personen richtet. Hier möchte ich aber nicht falsch verstanden werden: Gewalt kann nie der richtige Weg sein, egal ob gegen Personen oder Sachen. Dies gilt meiner Meinung nach aber auch für das Vorgehen des Staates. Wer behauptet, das Handeln der Polizei beim G20-Gipfel in Hamburg war in jeder Situation untadelig, verkennt, dass auch hier Menschen am Werk sind. Die Bedrohung unserer Staatsordnung scheint mir eher aus der rechten als aus der linken Ecke zu kommen. Schon einmal hat eine Partei die Demokratie mit ihren eigenen Waffen geschlagen. Hoffen wir, dass uns dies nicht irgendwann einmal wieder bevorsteht. Ein Deutschland, dass sich einige offensichtlich wünschen, halte ich persönlich nicht für erstrebenswert. Sicher gibt es fragwürdige Entwicklungen in unserem Land, aber wer war daran eigentlich Schuld, bevor die Flüchtlinge gekommen sind? Ach ja, es sind natürlich die Altparteien und die linksgrünversifften Gutmenschen. Aber Deutschland erwacht ja grade…

Ich selber habe in meinem Hauptberuf sehr viel mit Menschen zu tun und beobachte insgesamt einen Trend, der mir große Sorgen bereitet. Jeder nimmt für sich in Anspruch, im Mittelpunkt zu stehen, die ganze Welt dreht sich nur um in oder sie. Man hat immer Recht und alles muss so laufen, wie man es selber gerne hätte. Grenzen gibt es keine, man darf alles und der Umgang mit anderen lässt oft genug zu wünschen übrig. Wenn jeder an sich selber denkt, ist eben an alle gedacht. Und ich rede hier in erster Linie von meinen deutschen Mitbürgern, denn mit ihnen mache ich vorrangig meine negativen Erfahrungen. Vielleicht sollten wir es häufiger mal mit einem Wahlspruch des DRK versuchen: „Entdecke das WIR in dir“. Mal an andere denken, in die Schuhe des anderen stellen. Kritik üben schließt das gar nicht aus, es ist nur eine Frage des „Wie“. Und ein Lächeln, ein höflicher Gruß sowie ein Dankeschön kosten nichts außer Überwindung.

Wie gerne tauche ich da doch in die Welt der Hörbücher ab. Zurzeit genieße ich den letzten Band der Cliffton-Saga. Mehr als ein halbes Jahrhundert begleiten wir in diesen sieben Büchern die Familien Cliffton und Barrington. Die Mitglieder dieser Familien zeichnen sich durch Gradlinigkeit, Integrität, Ehrlichkeit, Sozialkompetenz, Verantwortungsbewusstsein und hohe moralische Ansprüche aus. Trotzdem erreichen sie früher oder später immer ihr Ziel. Sie werden belohnt dafür, dass sie gute Menschen sind, auch wenn sie nicht von Schicksalsschlägen verschont bleiben. Ihre Gegner erhalten irgendwann ihre gerechte Strafe. Realitätsfern? Nein, ich glaube nicht. Auch wenn ich die Familien Cliffton und Barrington um ihre Eigenschaften beneide und nicht glaube, dass ich diesen Ansprüchen immer gerecht werden würde, bin ich überzeugt davon, dass dies der besserer Lebensentwurf ist. Jeder, der nur ein bisschen versucht, diese Dinge zu leben, macht die Welt ein Stück besser. Und ich glaube fest daran, dass wir für dieses Verhalten tatsächlich belohnt werden. Jedenfalls erlebe ich immer wieder Momente, in denen ich denke: „Was habe ich da wieder für ein Schwein gehabt?“

Das zurückliegende THW-Jahr war aus meiner Sicht recht unspektakulär. Der Ortsverband Lüneburg hat gewohnt souverän alle gestellten Aufgaben erledigt. Sicher gab es Höhepunkte, wie z. B. die Beteiligung unserer neu aufgestellten Fachgruppe Ortung an einer Übung in Dänemark. Vieles andere ist inzwischen Routine für uns. Doch die Zukunft hält grade für uns als THW-Ortsverband Lüneburg neue Herausforderungen bereit. Im nächsten Jahr wird zuerst die neue Struktur im hauptamtlichen Bereich umgesetzt. Sie gilt ab dem 1. Januar, ist aber in einigen Punkten bereits vorbereitend umgesetzt worden. Das es wesentliche Auswirkungen auf uns im Ehrenamt geben wird, ist unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen. Viel wichtiger sind die Entwicklungen, die das Rahmenkonzept (RaKo) mit sich bringen wird. Unser Ortsverband verfügt derzeit über 59 StAN-Stellen. Diese ergeben sich aus der Dislozierung eines Technischen Zuges mit Zugtrupp, Bergung 1, Bergung 2 Typ B, Fachgruppe Elektroversorgung und Fachgruppe Ortung Typ A sowie des Trupps Verpflegung der Fachgruppe Logistik und der Mindestbesetzung des OV-Stabes. Damit bewegen wir uns derzeit im oberen Mittelfeld in unserem Landesverband. Alle Positionen sind besetzt, im Stab zum Teil mehrfach. Bei der Einsatzbefähigung stehen wir mit 110 % an Platz 19 von 78. Sehr gute Werte, zumal alle Gruppen bei uns auch voll einsatzfähig sind. Wir sind ein sehr aktiver Ortsverband, der in Stadt und Landkreis fest verankert ist. Viele im THW beneiden uns um die enge Zusammenarbeit mit der Feuerwehr, die Anerkennung, die wir bei Politik und Verwaltung genießen und unsere Präsens in der Öffentlichkeit. Wollen wir dieses Niveau halten, ist weiter harte Arbeit erforderlich. Mein Dank gilt allen, die sich über das normale Maß hinaus engagiert haben. Dabei will ich keine Einzelpersonen oder Gruppen besonders hervorheben, denn nur gemeinsam sind wir stark. Nur durch euch sind diese Erfolge möglich, ich allein wäre niemals so weit gekommen. Ich wünsche mir nur noch, dass war auch insgesamt als Ortsverband noch mehr zusammenwachsen und imaginäre Trennlinien zwischen den Teileinheiten überwunden werden.

Vor einigen Wochen haben wir mit dem Stellvertreter der Landesbeauftragten, Michael Matrian, sowie unserem Geschäftsführer Michael Stelten und dem stellvertretenden Landessprecher Thomas Kolodzi das „RaKo-Gespräch“ für unseren Ortsverband geführt. Wir hatten uns als OV-Führung sorgfältig darauf vorbereitet, beteiligt war außerdem der Helfersprecher. Das uns vorgelegte Konzept entsprach in vollem Umfang unseren Wünschen. Wir werden alle bestehenden Gruppen behalten. Zusätzlich werden wir eine Fachgruppe technisch-logistische Unterstützung mit neun Stellen aufbauen müssen. Wir halten dies durchaus für möglich. Gute Aussichten also für das THW in Lüneburg

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren Familien ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute für das Jahr 2018. Bleiben Sie uns gewogen und schauen sie auch im nächsten Jahr wieder regelmäßig bei uns vorbei

Herzlichst

Ingo Perkun
Ortsbeauftragter

Bundestagsabgeordnete Hiltrud Lotze (SPD) besuchte den Ortsverband

Am gestrigen Dienstabend besuchte uns für mehrere Stunden die SPD-Bundestagsabgeordenete unseres Wahlkreises, Frau Hiltrud Lotze. Nach einem rund 90-minütigen Informationsgespräch mit der Ortsverbandsführung über das THW generell und den Ortsverband Lüneburg speziell, nahm sie zunächst am Ausbildungsdienst der Jugendgruppe teil. Hier ließ sich Frau Lotze die einzelnen Geräte, ihre Funktionsweisen und ihre einsatztaktischen Werte von den Junghelfern ausführlich erklären und probierte an allen drei Stationen auch selbst aus, wieviel THW in ihr steckt. Im Gespräch mit den Nachwuchskräften zeigte sie sich beeindruckt vom Lern- und Leistungswillen unserer Helfer von morgen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Jugendgruppe erkämpft hervorragenden 6. Platz bei Feuerwehrmarsch

Jedes Jahr im März lädt die Freiwillige Feuerwehr Reppenstedt zum Feuerwehrmarsch „Rund um Gut Brockwinkel“. Traditionell besetzen unsere THW-Kräfte eine Aufgabenstation und genauso traditionell meldet unsere Ortsjugend ein teilnehmendes Junghelfer-Team. Diesen Beitrag weiterlesen »

Eine zusätzliche Einheit für den Ortsverband Lüneburg: die Fachgruppe Ortung

Unser Ortsverband ist personell gut aufgestellt, immer wieder finden neue Interessenten den Weg zu uns und damit in die Grundausbildungsgruppe. Aber auch aus der eigenen Jugendgruppe können wir konstant neue Einsatzkräfte in den aktiven Dienst übernehmen. Aus diesem Grund konnten wir zum Jahreswechsel die Fachgruppe Ortung Typ B übernehmen, die in einem anderen Ortsverband unseres Geschäftsführerbereiches personell leider am Boden lag. Diesen Beitrag weiterlesen »

Grußwort des Ortsbeauftragten zu Weihnachten und zum Jahreswechsel

Liebe Besucher und Besucherinnen von thw-lueneburg.de,

kurz vor Weihnachten erreichen uns schreckliche Nachrichten aus Berlin. Ein Attentäter mit islamistischen Hintergrund verübt einen Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt. Auf einen Ort, an dem Menschen vielleicht kurz den alltäglichen Stress, der in der Vorweihnachtszeit bei vielen noch etwas größer ist als sonst, vergessen wollen. Nichtsahnend genießen sie Glühwein und Bratwurst, als der Mann mit einem entführten LKW mitten in die Menschen steuert. Das der Terror nach fast einem Vierteljahrhundert wieder in Deutschland angekommen ist, dürfte spätestens seit den Ereignissen in Essen, Ansbach und Würzburg den meisten bewusst sein. Nun hat es zum ersten Mal nicht nur Verletzte sondern auch Tote gegeben. Das ist besonders schlimm. Natürlich ist jeder Anschlag ein Anschlag zu viel. Dabei ist es egal, ob er in Deutschland, Frankreich, Afghanistan oder der Türkei passiert. Es ist egal ob er von linken, rechten, islamistischen oder wie auch immer ausgerichteten Terroristen verübt wird. Gewalt war und ist nie die Lösung. Regime oder Strömungen die auf Gewalt und Unterdrückung gesetzt haben, haben schlussendlich nie auf Dauer überlebt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Zehn Jahre Einsatznachsorge im THW-Landesverband Bremen, Niedersachsen

Ein rundes Jubiläum zum Jahresende: Vor zehn Jahren, im Dezember 2006, wurde das Einsatznachsorgeteam (ENT) des Landesverbandes Bremen, Niedersachsen (LV HBNI) in der THW-Bundesschule Hoya gegründet. Und seitdem arbeitet auch Godeke Klinge aus unserem Ortsverband als stellvertretender Leiter und Psychosoziale Fachkraft im Team mit.

In dieser Zeit ist viel passiert. Zunächst gab es umfangreiche Schulungen für die Gründungsmannschaft. Um die unterstützende Nachsorgearbeit aufnehmen zu können, benötigte das Team mehrere Lehrgänge. Diesen Beitrag weiterlesen »

Abberufen und berufen: neue Führungskräfte im Lüneburger Ortsverband

Beim Antreten zum Dienstgebinn am Abend des 25. Mai wurde es offiziell: Der bisherige Zugtruppführer und stellv. Zugführer des Technischen Zuges, Riccardo Rieder, verlässt unseren Ortsverband, da er aus beruflichen und privaten Gründen weiter in den Norden zieht. Der Hamburger Jung trat 2007 noch während seines Studiums in München ins THW ein. Im darauf folgenden Jahr wechselte er als Bergungshelfer in den Lüneburger Ortsverband. Bereits ein Jahr später wurde er zum Zugtruppführer berufen. So ein Zugtrupp ist als Führungseinheit für die taktische und organisatorische Abwicklung des Einsatzes verantwortlich, er ist quasi der verlängerte Arm des Zugführers. In Rieders Lüneburger Zeit fallen z.B. der Großbrand bei Zajons Logistik in Melbeck, das 2013er Elbehochwasser und der Brand des Lösecke-Hauses am Lüneburger Stintmarkt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Neuzugang in unserer Garage: eine rote Giraffe

Dank der Giro-Privileg-Kunden, die den Wunsch unseres Helfervereins, einen Hubsteiger-Anhänger zu beschaffen, bei der letztjährigen „Das tut Gut“-Aktion der Sparkasse goutierten, wird es ab sofort etwas enger in unserem Garagentrakt. In der vergangenen Woche wurde der Vorstand des Helfervereins mit dem Anbieter einer gut gepflegten Gelenkarbeitsbühne handelseinig. Ihre maximale Arbeitshöhe beträgt zwölf Meter. Der rote Originallack wird bald Geschichte sein, aber zunächst muß das angedachte Ausstattungskonzept ausgearbeitet und die richtige Scheinwerferbestückung ausgewählt werden – denn primär soll der Anhänger zur großflächigen Beleuchtung eingesetzt werden. Diesen Beitrag weiterlesen »

Grußwort des Ortsbeauftragten zu Weihnachten und zum Jahreswechsel

Liebe Besucherinnen und Besucher von thw-lueneburg.de,

wieder einmal lässt der Winter auf sich warten, den Heiligabend begehen wir bei frühlingshaften Temperaturen. Mir erscheint in solchen Momenten der Klimawandel doch sehr real. Denn normal ist so etwas meines Erachtens nicht, auch wenn es immer noch Menschen gibt, die dies nicht wahrhaben wollen. Doch dessen ungeachtet neigt sich auch dieses Jahr wieder dem Ende zu. Nach meinem Eindruck läuft die Zeit immer schneller. Wo sind sie geblieben, die Wochen und Monate des Jahres 2015? Schon traditionell nutze ich die letzten Tage vor Weihnachten und lasse noch einmal das Jahr in Ruhe Revue passieren und blicke darauf, was wir alles erreicht und erlebt haben. Obwohl, ganz ruhig ist es nie wirklich. Dem Tempo, das in unserer Gesellschaft heute vorherrscht, kann man sich nicht wirklich entziehen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Einbau abgeschlossen: In allen Fahrzeugen des THW-Geschäftsführerbereichs Buxtehude funkt man nun digital

Der Hochwassereinsatz 2013 war in unserem Einsatzabschnitt kommunikationsmäßig eine THW-Premiere: Erstmals funkte das Technische Hilfswerk flächendeckend während eines Großeinsatzes ausschließlich mit Digitalgeräten – seitenlange Erfahrungsberichte waren die Folge. Die damals für viele in unserem Landkreis eingesetzte Helferinnen und Helfer noch neue Technik ist inzwischen überall in der Republik verbreitet, auch beim THW. Im vierten Quartal 2015 wurde aufgrund der räumlichen Situation und seiner zentralen Lage unser Ortsverband als Standort gewählt, in dem alle Fahrzeuge des Geschäftsführerbereichs Buxtehude auf die aktuelle Kommunikationstechnik umzurüsten waren. Diesen Beitrag weiterlesen »

Der Hercules: Neues altes Einsatzfahrzeug ergänzt unseren Fuhrpark

Aufgrund der Einsatztätigkeit im Zuge der Flüchtlingshilfe während der letzten Wochen, dem Endspurt für die Grundausbildungsprüflinge und weil generell bei uns immer viel los ist, rückte eine Meldung leider immer wieder in den Hintergrund: Das Lüneburger THW konnte im letzten Monat einen Fuhrpark-Zuwachs verzeichnen! Neu im Bestand ist ein 35 Jahre altes Gelände-Motorrad der Marke Hercules. Die 12-PS-starke Enduro wurde 1980 auf die Bundeswehr erstzugelassen und gelangte nach ihrer Ausmusterung zum Katastrophenschutz des Landes Nordrhein-Westfahlen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Hoher Besuch: Ortsbeauftragter Perkun durch Landesbeauftragten Dunger ausgezeichnet

Am 13. August besuchte der Landesbeauftragte für das Technische Hilfswerk in Bremen und Niedersachsen, Ralph Dunger, unseren Ortsverband. Im Gepäck hatte er die Auszeichnung und Urkunde zur 25-jährigen Mitgliedschaft unseres Ortsbeauftragten Ingo Perkun. Perkun trat 1990 im Alter von 14 Jahren in unsere Jugendgruppe ein und findet seitdem ungebrochen Gefallen am ehrenamtlichen Helfen – mittlerweile in seiner zweiten Amtszeit als von uns auf fünf Jahre gewähltem Ortsbeauftragten. Dunger hob in einer kurzen Ansprache das dauerhaft hohe Engagement Perkuns für das THW im Allgemeinen und seine hiesige Helferschaft im Besonderen hervor. Aber auch der gesamte Ortsverband, der bereits viele Helferinnen und Helfer mit überörtlichen und internationalen THW-Betätigungen hervorbrachte, fand seine Anerkennung. Diesen Beitrag weiterlesen »

Grußwort des Ortsbeauftragten zu Weihnachten und zum Jahreswechsel

Liebe Besucherinnen und Besucher von thw-lueneburg.de,

eine junge Frau zeigt Zivilcourage und bezahlt dafür mit dem Leben. Sicher haben wir alle diesen Vorfall in den Medien verfolgt. Nicht zum ersten Mal hören wir davon, dass Menschen ihr Leben verlieren, weil sie anderen helfen wollten. Manchmal sind es auch Menschen, die einfach nur den Zorn eines anderen auf sich gezogen haben. Weil sie anders aussahen, anders lebten oder die zur falschen Zeit am falschen Ort waren.

Obwohl niemand von uns dabei gewesen ist und den genauen Ablauf kennt, dürfte klar sein: so etwas darf es in unserer Gesellschaft nicht geben. Ich beobachte jedoch schon seit längerer Zeit, dass der Umgang miteinander immer aggressiver wird. Die Ellenbogengesellschaft bahnt sich ihren Weg. „Erst ich und dann die anderen“ scheint heute das Motto vieler Menschen zu sein. Immer mehr Menschen lassen auch jegliche Umgangsformen vermissen. Das Sprechen in ganzen Sätzen, ein höfliches „Guten Tag“ oder „Bitte“ und „Danke“ scheinen viele nicht mehr zu kennen. Anstatt sich aber darüber Gedanken zu machen, wird gegen eine Islamisierung des Abendlandes demonstriert. Diesen Beitrag weiterlesen »

Richtig wichtig: regelmäßige Prüfung unserer Gerätschaften

Ein jedes Auto muß regelmäßig technisch überprüft werden, um weiterhin im Straßenverkehr bewegt werden zu dürfen. Das ist bei unseren Einsatzfahrzeugen nicht anders. Der Unterschied liegt in der Beladung: Während bei anderen Wagen lediglich die Verbandskästen einer Kontrolle unterzogen werden, muß bei uns regelmäßig auch der Zustand jeder einzelnen Gerätschaft im Hinblick auf die weitere Einsatzfähigkeit untersucht werden. Für die Anschlagmittel wie Ketten, Schäkel, Drahtseile, Greifzüge und Rundschlingen unserer beiden Bergungsgruppen war es heute wieder einmal soweit: Der Materialerhaltungstrupp der Fachgruppe Logistik aus Kutenholz rückte an zur vorgeschriebenen Sachkundigenprüfung. Diesen Beitrag weiterlesen »

Personalwesen: Neue Berufungen im Lüneburger Ortsverband

Einen großen Stapel Urkunden hatten unser Ortsbeauftragter Ingo Perkun und Zugführer Michael Bahr am 07. August vor den angetretenen Helferinnen und Helfern abzuarbeiten:

Vera Freienberg und Stefanie Perkun wurden mit Wirkung vom 02. Juni zu unseren neuen Verwaltungshelferinnen berufen. Beide nahmen diese Tätigkeit bereits im Vorfeld erfolgreich wahr. Herzlichen Glückwunsch und nun auch offiziell: Willkommen im Bürotrakt, Ihr zwei!

Von der Position des Führers des Verpflegungstrupps abberufen wurde Alexander Bremer. Er leitete den Logistiktrupp Verpflegung für dreieinhalb Jahre. Der Feldküchencrew wird Bremer als Helfer mit großem Erfahrungsschatz erhalten bleiben. Diesen Beitrag weiterlesen »

Bundestagsabgeordnete Dr. Verlinden besuchte den Lüneburger Ortsverband

Gestern besuchte Dr. Julia Verlinden, Bundestagsabgeordnete der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen des Wahlkreises Lüneburg unseren Ortsverband. Sie informierte sich über den Aufbau der zu 99% durch Ehrenamt getragenen Bundesanstalt THW, die Einsatzmöglichkeiten im In- und Ausland sowie die Situation der 136 Helferinnen und Helfer hier im Ortsverband.

Ortsbeauftragter Ingo Perkun, sein Stellvertreter Godeke Klinge, Zugführer Michael Bahr sowie Olaf Braasch, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit, empfingen Frau Dr. Verlinden und ihre Mitarbeiterin des Lüneburger Regionalbüros, Frau Sabine Brunke-Reubold. Während des knapp zweistündigen Rundgangs durch den Ortsverband wurde auch intensiv über aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen diskutiert. Diesen Beitrag weiterlesen »

Das THW Lüneburg trauert um seinen Ausbildungsbeauftragten a. D. Arno Gallmeister

Arno Gallmeister, unser ehemaliger Ausbildungsbeauftragter, ist tot. Er verstarb am 6. April 2014 im Alter von 78 Jahren. Arno trat im November 1961 in den Ortsverband Lüneburg ein. Bereits im Januar 1965 wurde er zum Gruppenführer im Katastrophendienst berufen und absolvierte im Mai einen Lehrgang für Zugführer im Technische Dienst.

Ab Dezember 1974 engagierte er sich außerdem als Prüfer der Grundausbildung im damaligen Geschäftsführerbereich Lüneburg und darüber hinaus. Im Juli 1978 wurde Arno zum Ausbildungsleiter des damaligen Bergungszuges ernannt. Dessen Führung übernahm er im Januar 1980 und hatte diese bis zum Dezember 1983 inne. Der Bereich der Ausbildung wurde schließlich zu seinem Steckenpferd, denn im Anschluss an seine Tätigkeit als Zugführer konzentrierte er sich voll auf seine Aufgabe als Ausbildungsleiter für den Ortsverband und wirkte außerdem ab 1985 in der Technischen Einsatzleitung des Landkreises Lüneburg mit. Diesen Beitrag weiterlesen »

Das THW Lüneburg wünscht „Frohe Weihnachten“

Liebe Besucherinnen und Besucher von thw-lueneburg.de,

Eins, zwei, drei! Im Sauseschritt läuft die Zeit; wir laufen mit.“ – Wer kennt es nicht, dieses Zitat von Wilhelm Busch? Und so liegt auch dieses Jahr fast schon wieder hinter uns. Nur noch wenige Tage trennen uns noch vom Jahreswechsel. Der Schnee lässt mal wieder auf sich warten, aber vielleicht ist das auch besser so. Mit „Christian“ und „Xaver“ liegen die beiden ersten Herbststürme bereits hinter uns. In Zukunft sollen uns solche Ereignisse ja häufiger treffen. Aber unser Hilfeleistungssystem in Deutschland ist auch darauf vorbereitet. Und es ist gut zu wissen, dass unsere Feuerwehr dabei auch die 40.000 aktiven THW-Helferinnen und -Helfer nicht vergisst. Schließlich wäre es unverantwortlich, dieses Potential an motivierten und engagierten Menschen nicht zu nutzen.

Gerade im Landkreis Lüneburg pflegen wir jedoch einen guten und intensiven Umgang miteinander. Diesen Beitrag weiterlesen »