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Blau soweit das Auge reicht am Schiffshebewerk

Scharnebeck. Am Wochenende vom 28.08.2009 bis 30.08.2009 führte das THW eine Großübung mit 150 Helfern in Scharnebeck durch. Zum Einsatz kamen insbesondere die Pumpengruppen, denen sich durch den Höhenunterschied zwischen Ober- und Unterhafen ein ideales Betätigungsfeld bot.

Rund um das Schiffshebewerk in Scharnebeck war am vergangenen Wochenende „Blau“ die dominierende Farbe: Rund 150 Helfer der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) aus Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern erprobten den Wassertransport über weite Strecken und große Höhenunterschiede für den Katastrophenfall.

Hierzu fanden sie mit ihren Großpumpen, welche ein Volumen von bis zu 15.000 Liter/Minute bewältigen können, ein in Norddeutschland einmaliges Übungsgebiet. Vom Unter- zum Oberhafen waren fast 1000 Entfernungs-  und 40 Höhenmeter zu überwinden. Auch die unter dem Schiffshebewerk verlaufende Kreisstraße in Richtung Adendorf war in die Übung eingebunden. Bereits in den frühen Morgenstunden wurde sie mit einem speziellen Gerüst für Kabel und Schlauchleitungen überbaut. Untergebracht waren die THW-Helfer in Zelten auf dem Übungsgelände der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ).

Das THW setzt die Fachgruppen, mit ihren extrem leistungsfähigen Pumpen, hauptsächlich bei großen Schadenslagen wie etwa Flutkatastrophen im In- und Ausland ein. Ein besonderes Augenmerk galt den Leistungen des nach Vorgaben der Europäischen Union (EU) aufgestellten HCP (High Capacity Pumping) – Teams. Diese für den Auslandseinsatz konzipierte Gruppe hat besondere Anforderungen nach europäischem Standart zu erfüllen. Als Vorbereitung für eine demnächst in den Niederlanden stattfindende internationale Übung meisterte sie die Aufgaben in Scharnebeck mit Bravour.

Insgesamt war die Übung ein großer Erfolg, der neben dem Engagement der ehrenamtlichen THW-Helfer auch auf die hervorragende Unterstützung durch die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung sowie die FTZ in Scharnebeck zurück zu führen ist.

Fotos und Textmaterial wurde bereitgestellt vom OV Rendsburg: www.thw-rendsburg.de

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