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Frische-Tage beim Lüneburger THW: frische Helfer, frische Fahrer, frische Impfungen

Zeitweise ging es recht eng auf unserem Schirrhof zu, denn zwischen den aufgefahrenen Kleinbussen und Lastwagen für die Ausbildung von über 20 Kraftfahrern unseres Geschäftsführerbereiches kämpften die Grundausbildungs-Prüflinge an mehreren Stationen um nötige Punkte. Nachmittags stand fest: Alle sechs Angetretenen bestanden die praktischen Aufgaben (unsere Lüneburger Damen sogar mit voller Punktzahl!), ein einziger Prüfling wird den Theorieteil noch einmal wiederholen müssen. Herzlichen Glückwunsch in die Runde und Dank an die Ausbilder; mit uns freuen sich die Ortsverbände Buxtehude und Rotenburg über frische Helfer. Und der OV Hamburg-Nord, denn mit der bestandenen Prüfung im Gepäck wechselt die frischgebackene THW-Helferin Andrea Behn von unserer kleinen Hansestadt in die große nebenan. Mach’s gut, altes Riff, vielleicht denkst Du zwischendurch ja mal an den kleinen, fast familiären THW-Ortsverband aus Deinen Anfangstagen zurück.

Als Stationshelfer konnten wir dieses Mal u.a. einen unserer Junghelfer, der demnächst das Leistungsabzeichen in Gold ablegen möchte, erfolgreich werben. Auch drei THW-Azubis aus unserer Ausbildungsgruppe meldeten sich hierfür. Und das ist gut so, denn der Lerneffekt ist sehr hoch. Außerdem können eventuell aufkeimende Ängste im Vorfeld der eigenen Prüfung so bereits im Keim wirksam erstickt werden; man hat schließlich so eine Prüfung bereits begleitet und weiß, wie der Hase läuft.

Thema Autofahren: Wer die Führerscheinprüfung bestanden hat, darf noch lange nicht hinter ein THW-Lenkrad. Was muß beim Fahren mit Sonderrechten beachtet werden, welche Regelungen gibt es für einen sogenannten geschlossenen Marschverband, was ist alles vor Fahrtantritt zu beachten, bin ich auf diesen Fahrzeugtyp überhaupt eingewiesen worden? Diese Fragen und weitere rechtliche Grundlagen bildeten am Freitagabend den theoretischen Einstieg in die Ausbildung von 25 Kraftfahrern unseres Geschäftsführerbereiches. (Zeitgleich liefen unsere Minis beim Laternenumzug der Feuerwehr Stadtmitte Würsten und Waffeln entgegen.) Praktischer ging es am Sonnabend zu, als z.B. Ladungssicherung und Überprüfungsfahrten auf dem Plan standen. Am Sonntagvormittag wurde das Fahren mit Einweisern sowie das Rangieren mit und ohne Anhänger trainiert. Den Abschluß bildete die Kolonnenfahrt mit eingespielten Programmpunkten, bei denen die Fahrzeugbesatzungen zeigen konnten, was sie gelernt hatten.

Wer sich zum Dienst im THW meldet, sollte gesund sein. Dies wird vom Arzt eingangs überprüft, ebenso wie die körperliche Fitness von unseren Atemschutzgeräteträgern. Und damit die freiwilligen THW-Kräfte auch lange gesund bleiben, ist der Impfschutz wichtig und bei uns vorgeschrieben. Ausgerechnet am Sonnabendvormittag war es mal wieder so weit: Der „Flying Doctor“ kam zu uns auf den Hof und fand tatsächlich in all dem Prüfungs- und Ausbildungs-Tohuwabohu noch eine kleine Nische vor der Hallenwand für seine mobile Praxis.

Doch es gab diesen Sonnabend auch Lüneburger THW-Aktionen, die sich nicht im Gedränge unserer Unterkunft abspielten: Die Jugendgruppe nahm am Nachtmarsch der Jugendfeuerwehr teil. Gestartet wurde um 18:00h in Reppenstedt, auf einer fünf Kilometer langen Strecke zum Schullandheim Böhmsholz und zurück mußten sieben Stationen erfolgreich absolviert werden. Da sich die Jugendlichen nach den nächtlichen Strapazen (wahrscheinlich verdienter Maßen) erst einmal ausruhen, haben wir bislang leider noch keine Platzierung mitgeteilt oder gar Bildmaterial zugeschick bekommen. Sollte sich das Ergebnis sehen lassen können, reichen wir es selbstverständlich nach.

 

Text: Olaf Braasch; Bilder: THW Lüneburg

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