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Trinkwasser für die überschwemmten Regionen: erster Lüneburger Helfer im Bosnien-Einsatz

Erst letzte Woche bedankte sich der Bundesinnenminister Dr. de Maiziere bei ihm und 130 weiteren Ehrenamtlichen, die in den vergangenen 24 Monaten für das Technische Hilfswerk im Ausland aktiv waren, schon geht er in den nächsten Einsatz:

Rainer Gruber, Trinkwasserspezialist vom Lüneburger Ortsverband der Bundesanstalt THW, wird in den frühen Morgenstunden des 22.05. zum Hamburger Flughafen gebracht, um mit dem ersten Flieger nach Stuttgart zu gelangen. Sammelpunkt der THW-Auslands-einheit „SEEWA“ (Schnell-Einsatz-Einheit Wasser Ausland) ist dieses Mal das Baden-Württembergische Blaubeuren. Von dort geht es für die „Water People“ weiter auf dem Landweg in die überfluteten Regionen Bosniens, um der notleidenden Bevölkerung schnellst möglich sauberes Trinkwasser in ausreichender Menge zu geben. Es wird Grubers siebter Auslandseinsatz werden. Erst im Januar diesen Jahres half er für vier Wochen auf der vom Taifun „Haiyan“ verheerten philippinischen Insel Bantayan.

Das Technische Hilfswerk hilft in den überschwemmten Gebieten jedoch nicht nur mit frischem Trinkwasser. Erstes Ziel war es, Herr der Wassermassen zu werden. Bereits am 16.05. wurden daher mehrere HCP-Module (High Capacity Pumping) des THW aus Baden-Württemberg, dem Saarland, Bayern und Nordrhein-Westfalen in die Städte Tolisa und Brcko (Bosnien) sowie ins serbischen Kosolac entsandt. Ein HCP-Modul besteht aus drei Hochleistungspumpen, die zusammen bis zu 25.000 Liter Wasser in der Minute pumpen können. Inzwischen sind bereits mehrere Millionen Liter abgepumpt.

Text: Olaf Braasch; Bilder: OV Lüneburg

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