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THW-Trinkwasserexperten treffen sich in Lüneburg

Am vergangenen Wochenende trafen sich 40 für den Auslandseinsatz vorgesehene THW-Trinkwasserexperten der SEEWA zu einem Ausbildungswochenende im Ortsverband Lüneburg.

Die SEEWA (Schnell – Einsatz – Einheit – Wasser – Ausland) steht für eine operativ-taktische bundesweite Auslandseinheit, mit der das Technische Hilfswerk weltweit schnell auf aktuelle Gefahrenlagen im Bereich der Trinkwasserversorgung reagieren kann. Auch nach dem Erbeben in Haiti vor zwei Jahren war die SEEWA im Einsatz.

Die in der SEEWA-Mitte zusammengefassten niedersächsischen und nordrhein-westfälischen Mitglieder werden für diese Aufgabe in regelmäßigen  Veranstaltungen aus- und fortgebildet. Erstmals freute sich nun der Ortsverband Lüneburg, seine Kameraden in der Hansestadt begrüßen zu dürfen.

„Beim Fahren im Gelände ist einiges zu beachten, ansonsten wird der Klappspaten euer bester Freund!“ Mit diesen deutlichen Worten wurden die Teilnehmer auf das Geländefahrtraining eingestimmt, dass mit THW-Geländewagen und Unimogs auf dem Standortübungsplatz Wendisch Evern stattfand.

Daneben standen das Arbeiten mit der Trinkwasseraufbereitungsanlage sowie die Erkundung von Wasserentnahmestellen auf dem Ausbildungsplan. Dabei wurden auch der Umgang mit GPS-Geräten, die richtige Entnahme laborverwertbarer Wasserproben sowie der englischsprachige Sprechfunkverkehr nach internationalem UN-Standard geübt.

Als Rahmenprogramm hatten die SEEWA-Helfer dann am Samstagabend die Gelegenheit, sich bei einer Stadtführung über das historische Lüneburg zu informieren.

Neben den Lüneburger SEEWA-Helfern haben auch andere Kräfte aus dem Ortsverband zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen. Der Verpflegungstrupp unter der Leitung von Alexander Bremer sorgte hervorragend für das leibliche Wohl der Teilnehmer. Die Fachgruppe Elektroversorgung stellte die Stromversorgung für die Trinkwasseraufbereitungsanlage sicher, die auf dem Gelände der Firma Wense im Industriegebiet Hafen aufgestellt werden konnte.

Die Ausbilder für das Geländefahrtraining wurden von den Ortsverbänden Uelzen, Stelle-Winsen und Hamburg-Eimsbüttel gestellt, der Trainer für die internationale Sprechfunkabwicklung kam vom Ortsverband Ulm. Weiterhin wurde das Ausbildungswochenende durch die Bundeswehr (Bereitstellung des Standortübungsplatzes Wendisch Evern) sowie die Polizeiinspektion Lüneburg (Stellung eines Funkkanals) unterstützt.

An dieser Stelle vielen Dank an alle Helfer!

Insgesamt waren Teilnehmer und Organisatoren sehr zufrieden mit der Veranstaltung: „Das Wetter stimmte, die Ausbildungsinhalte waren interessant und unser Verpflegungstrupp hat ganze Arbeit geleistet,“ so der Lüneburger Zugführer und SEEWA-Einsatzleiter Michael Bahr, „wir hoffen, dass es unseren Kameraden hier gefallen hat und wir nebenbei auch noch etwas Werbung für Lüneburg machen konnten.“

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