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Sturm über Norddeutschland – Übung für die Lüneburger Elektrospezialisten

„Durch den Orkan „Marina“ sind in Norddeutschland erhebliche Sturmschäden und Überschwemmungen entstanden. Dadurch wurde die Infrastruktur in der Region teilweise stark beschädigt oder gänzlich zerstört.“

So lautete der Einsatzbefehl für die Fachgruppe „Elektroversorgung“ aus Lüneburg, sowie für verschiedene Fachgruppen aus den Landesverbänden Bremen, Niedersachen und Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Der Einsatzbefehl führte die Gruppen am letzten Maiwochenende (28.05.-29.05.2011) auf den Truppenübungsplatz in Bergen, wo eine große Übung des Technischen Hilfswerks ausgerichtet wurde.

Die Aufgabe der Lüneburger war hier, zusammen mit den Kameraden der Fachgruppe Elektroversorgung aus Hannover-Langenhagen, eine ca. 300m lange 1kV Freileitungsstrecke neu zu errichten. Bei dieser Großaufgabe bewährte sich einmal mehr die einheitliche Struktur des Technischen Hilskwerks die es ermöglicht, dass auch unbekannte Gruppen optimal zusammenarbeiten. Nach kurzer Zeit konnten beide Elektroversorgungsgruppen bei ihrer schweißtreibenden Arbeit von zwei Fachgruppen „Räumen“ mit einem Radlader und einem LKW mit Ladekran unterstützt werden. Auch für die anderen angereisten Fachgruppen sah das Übungszenario verschiedenste Aufgaben vor. So musste eine zerstörte Gleisanlage wiederhergestellt; ein einsturzgefährdete Gebäude abgestützt; sowie mehrere Netzersatzanlagen parallel betrieben werden. Weiter galt es große Mengen Wasser über lange Strecken zu fördern und Wohnhäuser mit einer neuen Elektroinstallation zu versehen.

Nach gut 9 Stunden Arbeit ging die Übung für alle Fachgruppen zu Ende. Auf der Rückfahrt zogen die Lüneburger Helfer durchweg positives Resümee dieser Aktion und nahmen viele wertvolle Erfahrungen im Bereich Freileitungsbau mit in den Heimatortsverband.

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