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DLRG fordert unsere Unterstützung beim Aufbau eines Flüchtlingscamps in Theodor-Körner-Kaserne an

Im Rahmen der Flüchtlingshilfe waren bis gestern Morgen rund 11.500 Kräfte der Bundesanstalt THW an über 300 Stellen im Bundesgebiet im Einsatz. Sie leisteten bislang über 106.000 Einsatzstunden – die Unterstützung für die Flüchtlinge ist damit zu einem der größten Einsätze des THW seit seinem Bestehen in Deutschland geworden. Und seit gestern Abend reihen sich auch Helferinnen und Helfer des Lüneburger Ortsverbandes in diese beeindruckende Statistik ein.

Von Seiten der Landesregierung wurde in Lüneburg die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) mit dem Aufbau und Betrieb einer Behelfsunterkunft in der Turnhalle der Theodor-Körner-Kaserne betraut. Mit dem Eintreffen der ersten 100 Personen wurde gegen Mitternacht gerechnet. Am frühen Abend erging von der DLRG-Einsatzleitung die Unterstützungsanfrage an das Technische Hilfswerk. Angefordert wurden Strom- und Sanitärinstallationen, Beleuchtung des Parkplatzes, der Aufnahmezelte und der Zuwegung sowie im weiteren Verlauf der Nacht die Verpflegung von ca. 80 Einsatzkräften. Während für die Sanitär- und Trinkwasserinstallationen ein Helfer des Uelzener Ortsverbands (Fachgruppe Infrastruktur) das Gelände erkundete, rückten die Helfer unserer Fachgruppe Elektroversorgung um 19:30 Uhr zur Kaserne ab. Nach zwei Stunden hatten sie das Umfeld der Turnhalle wie gewünscht illuminiert und die geforderten Stromanschlüsse in die Zelte verlegt.

Gegen 23:00 Uhr erreichte unseren Ortsverband seitens der DLRG die zusätzliche Anfrage, für die in der Kaserne eingesetzten 80 Sanitäts- und Betreuungshelfer zu kochen. Umgehend planten unsere Verpflegungstrupp-Helfer der Fachgruppe Logistik die Feldküche ab, bauten Hockerkocher auf, brühten Tee und Kaffee auf und griffen in die Erbsensuppen-Vorratskammer. In der kleinen Teeküche unserer Unterkunft wurde hingegen für die gemeldeten sieben Vegetarier gekocht. Und nebenbei feierte unser Helfer Sascha Cierpinski in seinen Geburtstag hinein. Gerührt lauschte er dem Chor der Feldköche und nahm sein spontan zusammengeschustertes Präsent entgegen.

Gegen 2:00 Uhr war der Einsatz in Lüneburg beendet. Auch hier konnte das THW im Rahmen seiner Kernkompetenzen schnelle, unproblematische Hilfe bieten. Wir bedanken uns bei der DLRG für die gute Zusammenarbeit.

 

PS: Am späten Nachmittag übten gestern übrigens die Youngster der Jugendgruppe, was die aktiven Helfer später am Abend dann im Großen durchführten: Beleuchtungsaufbau.

Text und Bilder: Olaf Braasch

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