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„Einsturzgefahr“, Einsatz für das THW Lüneburg

Am Abend des 30.12.2010 rückte gegen 21:30 Uhr der THW Ortsverband Lüneburg mit zehn Helfern auf Anforderung der Feuerwehr aus. Nach ersten Informationen drohte eine Halle in einem Gewerbegebiet, aufgrund einer hohen Schneelast auf dem Flachdach, einzustürzen. Polizei und Feuerwehr hatten das Gebiet um die Halle bereits weiträumig abgesperrt, als der Zugtrupp und die erste Bergungsgruppe des Ortsverbandes nach kurzer Anfahrt eintrafen. Im Anschluss an eine Sondierung der Lage, zusammen mit den anwesenden Funktionsträgern, übernahm Zugführer Michael Bahr die Einsatzleitung. Eine erste Begutachtung des Gebäudes konnte über die tatsächliche Gefahr allerdings keinen weiteren Aufschluss geben, so wurde ein Baufachberater und Statiker des THW alarmiert, um die Lage konkret einschätzen zu können. Zwischenzeitlich wurden Vorbereitungen getroffen, um ein eventuelles Abstützen des Gebäudes vornehmen zu können. Gegen 01:00 Uhr in der Nacht konnten der Spezialist des THW, sowie zwei Statiker eines Ingenieurbüros nach eingehender Prüfung Entwarnung geben. „Es hat eine Bewegung des Gebäudes gegeben, jedoch ist die Dachlast keine Ursache, es besteht keine Einsturzgefahr“, so Einsatzleiter Bahr. Die weiteren Maßnahmen werden die Statiker des Ingenieurbüros in Absprache mit dem betroffenen Unternehmen durchführen. Für die THW’ler endete der Einsatz gegen 02:30 Uhr mit dem Einrücken in der Unterkunft des Ortsverbandes. Der stellvertretende Ortsbeauftragte Godeke Klinge zeigte sich mit dem Ablauf sehr zufrieden, „Alle Zahnräder haben perfekt ineinander gegriffen, zum Glück ist nichts weiter passiert, aber wir waren auf einen langen und schwierigen Einsatz vorbereitet.“

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