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Alarm-Übung für den OV: Schwere Explosion durch Verpuffung

Am Freitagabend, 25.10.2019 wurden ca. 80 Helferinnen und Helfer des ASB Kreisverbands und des THW Ortsverbands zu einer anspruchsvollen Nachtübung gerufen. Ausgangslage war eine schwere Verpuffung auf dem Bahnbetriebsgelände der ‚Arbeitsgemeinschaft der Verkehrsfreunde Lüneburg’ (AVL) am Rande des Neubaugebietes Ilmenaugarten. Dabei wurden in einer Lokhalle sowie im Gleisbereich vor der Halle ca. 10 MitarbeiterInnen verletzt bzw. vermisst.
Mit diesem Ausgangsszenario wurden ab 18.31 Uhr alle Einheiten des THW-Ortsverbands sowie die Schnelleinsatzgruppe des ASB-Kreisverbands Lüneburg alarmiert. Zuerst hatten die jeweiligen Zugtrupps die Aufgabe, sich ein Bild der Lage zu machen und den Einsatz vorzubereiten. Einsatzschwerpunkte waren das Erproben von Alarmierungswegen, die Zusammenarbeit der Einsatzorganisationen vor Ort sowie das praktische Abarbeiten schwieriger Unfallszenarien. So war das weitläufige Gelände zu Übungsbeginn durch einen simulierten Stromausfall komplett dunkel, dementsprechend schwierig gestalteten sich die Erkundung der Lage und das gesamte Bewegen der Helfer zwischen den Bahngeleisen. Erst langsam kam ‚Licht ins Dunkel’ und die ASB-Sanitätskräfte konnten unter einer Remise einen Behandlungsplatz einrichten. Knapp 4 Stunden nach der Alarmierung konnten die Arbeiten abgeschlossen und 10 Übungsverletzte gerettet werden.

Vorbereitet wurde die Großübung von Godeke Klinge, stellvertretender Ortsbeauftragter des THW Lüneburg, Matthias Bahr, Ausbildungsbeauftragter im THW sowie von Marco Mann, Leiter der ASB-Schnelleinsatzkräfte. Tatkräftig unterstützt wurden sie dabei von Hans Dierken, Vorsitzender der AVL, die ihr Gelände und die Infrastruktur an der Ilmenau zur Verfügung gestellt hatten. Übungsleiter Godeke Klinge: „Wiederholte Übungen dieser Größenordnung sind notwendig, um die gute Zusammenarbeit bei echten großen Einsatzlagen zu gewährleisten. Man muss sich kennen und vertrauen können“. Zufrieden zeigte sich auch Marco Mann: „Übungen dienen auch der Motivation unserer Einsatzkräfte. Alle sind stolz und zufrieden, wenn die Abläufe klappen. Die HelferInnen haben viel Routine, aber jede neue Lage hat neue Herausforderungen“.
Abgerundet wurde die nächtliche Veranstaltung durch Getränke und eine warme Mahlzeit, die der Verpflegungstrupp des THW-Fachzugs Logistik nach der Alarmierung im Ortsverband zubereitet hatte.

Text: Godeke Klinge

Fotos: Godeke Klinge / Daniel Roemer (Fw Lüneburg)

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