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THW für Kinder erklärt: „Familienausflug zum THW“ der evangelischen Familienbildungsstätte

Ein 19-köpfiges Expeditionsteam bestehend aus Kindern zwischen sechs und elf Jahren samt ihren Eltern machte sich heute Vormittag auf, um das THW zu erforschen. Was können die Frauen und Männer des Technischen Hilfswerks, wann werden sie gerufen, wofür braucht man ihre Hilfe, mit welchen Geräten hantieren sie im Einsatz, können sie all das auch nachts, und helfen sie wirklich auf der ganzen Welt? Viele Fragen, viele Antworten. Die beste Antwort für die Kinder war aber das eigene Begreifen, das eigene Erfahren der THW-Einsatzwelt: Nach einer kurzen Einführungsrunde durch unseren Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit, Olaf Braasch, durften unsere Besucher nämlich zunächst einmal eine Stunde lang auf verschiedenen Stationen ihre THW-Geschicklichkeit testen.

Drei unserer Junghelfer, Marvin, Melvin und Silvio, wollen dieses Jahr ihr Leistungsabzeichen in Gold der THW-Jugend ablegen – hierzu gehört neben einer Fachprüfung mit theoretischem und praktischem Teil auch die Umsetzung eines Projektes in ihrem Ortsverband. Sie hatten sich daher für die Teilnehmer des Familienausflugs der evangelischen Familienbildungsstätte (Fabs) einen THW-Parcours mit vier Stationen ausgedacht: Sich selbst hochzuziehen und wieder abzulassen, war für viele Kinder eine neue Erfahrung – aber wer hat auch schon ein Rollgliss-Gerät zuhause? An der zweiten Station sollten zwei schwere Betonplatten anhand pneumatischer Hebekissen angehoben werden. Fingerspitzengefühl war dabei gefragt, sonst schwappte Wasser aus einem oben draufgestellten Eimer. Unsere Werkstattgrube wurde von den drei Gold-Aspiranten zu einem dunklen Kriechgang umgebaut. Hier galt es, einen Verletzten (in Form eines Sandsacks) mit der Bergeschleppe ins Freie zu retten. Teamgeist war gefordert, denn ein einzelner erreicht hier wenig. Zu guter letzt durfte der Umgang mit Sandsäcken nicht fehlen, gefragt war neben der Transportkette auch die richtige Bauweise eines kleinen Sandsackdammes. Außerdem konnten sich die Kinder in rasanter Pose auf unserem Meldekrad fotografieren lassen.

Derart praktisch vorgebildet ging es dann noch einmal zurück in die Fahrzeughallen, wo mit einer Erklärrunde unserer Lüneburger Ausstattung der Fabs-Tag schloß. Besonderes Interesse fanden hierbei die umfangreiche Beladung unseres Gerätekraftwagens und der Feldkochherd, besser bekannt als Gulaschkanone, mit seinen badewannen-großen Kochkesseln. Aber auch die beindicken Stromkabel der Netzersatzanlage ließen die Kinderaugen wachsen.

Wir freuen uns schon auf den zweiten THW-Ausflug der Familienbildungsstätte am 05. Juli 2014. Auch an jenem Tag werden unsere Junghelfer wieder ein paar THW-typische Stationen aufbauen und betreiben.

 

Text und Bilder: Olaf Braasch

 

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