Einsatznachsorge-Team
Nach einem psychisch belastenden Einsatz kann es THW-HelferInnen schwer fallen, ihre Eindrücke zu verarbeiten. Um hier effektive Unterstützung (‚psychosoziale Erste Hilfe’) leisten zu können, hat jeder der 8 THW-Landesverbände ein ‚Einsatznachsorgeteam’ (ENT) aufgebaut. Seine Aufgaben sind sowohl präventive Schulungen, psychosoziale Einsatzbegleitung und -beratung als auch nachsorgende Angebote nach dem CISM-Konzept (= Critical Incident Stress Management). Dazu kommen Informationsveranstaltungen über die ENT-Arbeit für HelferInnen, Führungskräfte oder externe Interessenten. Ständige Fortbildungen sowie Kontakte zu andern Organisationen mit ähnlichen Teams im In- und Ausland (Johanniter-Unfall-Hilfe, Notfallseelsorge bzw. Kriseninterventionsteam des luxemburgischen Zivilschutzes) vervollständigen die ENT-Aktivitäten.
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Das ENT des Landesverbandes Bremen, Niedersachen ist seit dem 1.3.2008 einsatzbereit. Es besteht aus 3 Psychosozialen Fachkräften (Notfallseelsorger, Psychologe und Sozialpädagoge) und 14 sog. ‚Peers’, das sind aktive THW-Helfer, die eine entsprechende Zusatzausbildung bekommen haben. Alle ENT-HelferInnen versehen die ENT-Arbeit in Zweitfunktion und investieren hierfür jährlich ca. 150 zusätzliche Stunden.
Die Mitglieder des ENT kommen aus 12 verschiedenen Ortsverbänden des Landesverbandes. Aus dem Ortsverband Lüneburg sind seit der Teamgründung 2007 Eva Olszewski und Jan-Gerrit Henfler als Peers sowie Godeke Klinge als Psychosoziale Fachkraft und Stellvertretender Teamleiter aktiv.

