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Nachtübung

Nieselregen, stürmischer Westwind, aufgeweichter Waldboden, unübersichtliches Gelände und stockduster da draußen. Andere klappen die Fensterläden zu, drehen die Heizung höher, legen die Füße hoch und greifen zur Fernbedienung – wir nicht:

Am gestrigen Dienstabend fuhren unsere zwei Bergungsgruppen ins Trümmergelände des Standortübungsplatzes und trainierten das Hand-in-Hand-Arbeiten im Einsatzfall. Mit von der Partie waren unsere THW-Azubis der Grundausbildungsgruppe. Und die konnten beim ersten Schritt, dem Beleuchtungsaufbau, gleich zeigen, was sie schon gelernt hatten. Der Rest ist schnell erzählt, obwohl es ein abendfüllendes Programm war: Nach der Erkundung legte die erste Bergungsgruppe die Zugänge frei, sägte sich durch Gestein und Beton, durchtrennte mit der 5.500°C-heißen Flamme des PrimeCut-Geräts störende Armierungseisen. Die Helferanwärter lernten praxisbezogen den richtigen Einsatz von Brechstangen und Greifzug, um schwere Trümmer bewegen zu können. Und die Helferinnen und Helfer der zweiten Bergungsgruppe trainierten den schonenden Abtransport des geretteten Dummys über das auf den ersten Blick völlig unzugängliche Trümmerfeld. Also einmal das volle Programm. Und jeder durfte mal ran.

 

Bericht und Fotos: Olaf Braasch

 

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