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Mit den THW-Minis auf dem Landesjugendlager: no Sex, no drugs, viel Rock´n´Roll

„Auf die muß man doch ununterbrochen aufpassen“, „Die fordern einen bestimmt heftig“, oder „ Ist bestimmt schlimmer, als einen Sack Flöhe zu hüten, oder?“ Das waren die Standardkommentare der anderen Jugendbetreuer, als wir mit zehn unserer 17 Minis im Zeltlager der THW-Landesjugend Bremen, Niedersachsen auftauchten. Zunächst starteten wir jedoch mit unseren jüngsten Nachwuchskräften, den Minis im Grundschulalter, in die THW-Sommerfrische nach Behrensdorf/Hohwachter Bucht. Bei bestem Strandwetter war die gesamt Mannschaft quasi ständig in der Ostsee. Die Planschaufenthalte unterbrachen wir lediglich zur Speisenaufnahme sowie für einen Hansa-Park-Besuch und eine Sealife-Visite. Im direkten Anschluß nahmen wir mit leicht reduzierter Kinderzahl noch für vier Tage am eingangs erwähnten Zeltlager der THW-Landesjugend bei Uelzen teil. Die dort auf uns Betreuer einprasselnden Reaktionen ließen darauf schließen, daß bislang noch keine Ortsjugend mit ihren Jüngsten an einem Landeslager teilgenommen hatte – für uns völlig unverständlich.

Die Lüneburger THW-Minis gibt es seit sechs Jahren. Der Dienst findet wöchentlich am Sonnabendvormittag statt. Seit langem schon fahren wir dreimal jährlich mit unseren Minis auf bis zu einwöchige Zeltlager, dazwischen schieben wir immer mal eine Übernachtung im OV ein. Daher sind die Lütten an das Camping-Leben in Blau bereits gewöhnt. Die vielen Fahrten dienen neben dem individuellen Spaß natürlich in erster Linie dem Zusammenhalt in der Minigruppe. Sicher, an Ansagen wie: „Im Beachvolleyball-Feld werden bitte keine Sandburgen gebaut“, müssen sich Betreuer von älteren JunghelferInnen erst gewöhnen. Aber dafür liegen unter unseren Feldbetten keine Schnapspullen und die Jungs spielen mit den Mädchen in deren Zelt wirklich nur Mau-Mau. Tagsüber immer wieder rechtzeitig zum Klogang motivieren und abends ´ne Geschichte vorlesen – das sind die Zeltlager-Eckpfeiler mit den Minis.

Krönender Abschluß unseres diesjährigen Sommerprogramms für die Lütten war der Besuch der Karl-May-Spiele in Bad Segeberg. „Winnetou und das Geheimnis der Felsenburg“ wurde gegeben. Nun neigen sich in Niedersachsen die Schulferien wieder dem Ende zu, der regelmäßige Dienstbetrieb wirft seine Schatten voraus: Die Betreuer haben den Dienstplan der Minis für das zweite Halbjahr bereits geschrieben.

Text: Olaf Braasch; Fotos: Steffi Perkun (17), HANSA-PARK Freizeit- und Familienpark GmbH & Co. KG (2), Emma Braasch (1)

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