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Großeinsatz für das THW Lüneburg

Gegen 09:00 am Donnerstag (24.5.2012) wurde das Technische Hilfswerk Lüneburg aufgrund eines Großbrandes in einem Embsener Entsorgungsbetrieb alarmiert. Eine Lagerhalle, bis unter das Dach gefüllt mit Müll, brannte in voller Ausdehnung. Die Rauchsäule über der Einsatzstelle war noch kilometerweit sichtbar und sorgte auch für Beunruhigung in der Bevölkerung.
Die Feuerwehr hatte vor Ort bereits mit den Löscharbeiten begonnen, stellte aber schnell fest, dass die Halle an mehreren Stellen geöffnet werden musste, um die Löschangriffe auszuweiten. Zu diesem Zweck wurde das Technische Hilfswerk aus Lüneburg angefordert.
Die Bergungsgruppen trafen schnell an der Einsatzstelle ein und öffneten umgehend große Teile der Hallendachkonstruktion und setzten dabei schwere Geräte wie Motortrennschleifer, Brennschneidgerät und Betonkettensäge ein. Im weiteren Verlauf wurde durch die Einsatzleitung entschieden auch die Stahlbetonwände durch das THW einreißen zu lassen. Bei der Brandbekämpfung unterstützten ebenfalls vom THW eingesetzte Radlader durch den Abtransport des Mülls aus der Halle. Die Rauchentwicklung war durch die hohen Anteile von Kunststofffolien und Plastikflaschen im Brandgut zeitweise so stark, dass eine benachbarte Schule mit rund 1000 Schülern evakuiert werden musste. Die Bewohner wurden aufgefordert Fenster und Türen geschlossen zu halten. Auch die Einsatzkräfte konnten sich nur unter schwerem Atemschutz dem brennenden Gebäude nähern.
Die Mammutaufgabe der Warmverpflegung der insgesamt über 200 Helfer an der Einsatzstelle übernahm der Verpflegungstrupp des THW Lüneburg und sorgte so für die dringend nötige Energie bei den Einsatzkräften. Das Lüneburger Unternehmen Clage unterstützte die Helfer dabei kurzfristig mit einem leistungsstarken Kochendwasserautomaten. Für die fast 40 eingesetzten THW’ler und viele Feuerwehrleute zog sich der Einsatz dann noch bis zum Freitagnachmittag hin. Dann erst konnte dem Eigentümer die Einsatzstelle übergeben werden. Bis zum Samstag ist noch die Fachgruppe Elektroversorgung des THW vor Ort, um das Ausleuchten für die Aufräumarbeiten sicherzustellen.
Nachdem anstrengendem Einsatz zog der für die THW-Kräfte verantwortliche Zugführer Michael Bahr dennoch ein positives Fazit: „Alle beteiligten Organisationen haben einen tollen Job gemacht, es wurde niemand verletzt und ein noch größerer Schaden für die Umwelt konnte verhindert werden.“

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