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Frühlingsluft – THW übt Rettungs-Einsatz mit Feuerwehr und DRK

„Schullandheim nach Gasexplosion zerstört – Rettung einer Schulklasse nur über das Dach möglich – unbekannte Anzahl verletzter Personen“: das war die Ausgangslage für eine große Alarmübung des THW OV Lüneburg zusammen mit der Feuerwehr Lüneburg und dem DRK OV Lüneburg-Stadt am Freitagabend auf dem Gelände der ehemaligen Psychiatrischen Klinik in Rettmer-Häcklingen.

Die Übungsleitung mit Matthias Bahr, Ingo Perkun und Godeke Klinge hatte das Szenario sorgfältig vorbereitet und um 18.49 Uhr durch die Feuerwehr-Einsatzleitung den Alarm für die Helfer des THW auslösen lassen. Die erste THW-Gruppe konnte bereits nach knapp 20 Minuten ausrücken. Die Jugendgruppen des THW sowie der Feuerwehr Rettmer stellten die SchülerInnen der „vermissten“ Schulklasse dar, dazu kamen vom DRK noch einigen Mimen als „verletztes Hauspersonal“. Laut Ausgangslage konnte in das dreigeschossige Gebäude nur über das Flachdach eingedrungen werden. Das hatte zur Folge, daß die zuerst eingesetzten Atemschutztrupps von THW und Feuerwehr sowie das benötigte Gerät über Leitern auf das Dach gelangen mussten. Von dort drangen sie über ein Oberlicht in das Gebäude ein und durchsuchten alle Räume nach „Überlebenden“. Zwischenzeitlich wurde durch unsere Bergungsgruppen sowie die Fachgruppe „Elektroversorgung“ eine umfassende Beleuchtung des Gebäudeumfeldes aufgebaut. Im weiteren Verlauf ging es darum, die SchülerInnen aus dem Haus zu retten. Dies geschah zum Teil vom Dach über die Drehleiter der Feuerwehr, in der Masse jedoch über eine im 2. Obergeschoss angeschlagene Seilbahn. Dazu musste eine Verankerung in die Dachdecke eingebaut sowie ein Balkongeländer entfernt werden. Nach dem Abseilen wurden die Verletzten an die SanitätshelferInnen des DRK übergeben.

Ein besonderes Problem stellte sich unseren Helfern bei der Rettung einiger Personen aus dem  1. Obergeschoß. Hier musste laut Übungsanweisung mit der Betonkettensäge und Aufbrech-hämmern eine Bergungsöffnung in die Zwischendecke geschnitten werden. Dabei konnten einige wichtige Erkenntnisse über den Einsatz dieser speziellen Geräte gewonnen werden. Versorgt wurden die HelferInnen durch den Verpflegungstrupp des THW Lüneburg. Die Übung dauerte bis Samstag, 4.4.09 um ca. 1.30 Uhr.

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