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Flächenbrand bei Dachtmissen: THW leuchtet Nachlöscharbeiten aus

Am gestrigen Sonnabend wurde in den Morgenstunden die Feuerwehr zu einem Waldbrand zwischen Mechtersen und Dachtmissen gerufen. Auf einer Fläche von 500 x 600 Metern glühte der Boden des schwer zugänglichen Waldstücks wie in einem Holzkohlengrill. Schon früh zeichnete sich ab, daß die aufwändigen Löscharbeiten lange andauern würden. Am Mittag sondierte der Bardowicker Gemeindebrandmeister Sascha Melcher mit unserem Zugführer Michael Bahr Unterstützungsmöglichkeiten durch das THW.

Als sich die Nachlöscharbeiten immer weiter hinzogen, erging am frühen Abend an die Lüneburger THW-Helfer der Einsatzauftrag, die Fläche samt Zuwegung auszuleuchten. Um 20:00 Uhr begannen unsere 19 eingesetzten Helfer, rund um den schwelenden Bereich Stromkabel zu verlegen, Stative aufzustellen und Scheinwerfer auszurichten. Gespeist wurden die Leuchtmittel im Wald und auf dem Weg durch unsere große Netzersatzanlage. Mit ihren 200kVA hatte sie auch noch genug Strom für Licht, Kaffeemaschine und Wurstkocher am Logistikpunkt der Feuerwehr über. Wir helfen eben – natürlich völlig uneigennützig – wo wir können.

Nach Aufbau und erfolgreichem Probelauf konnten wir gegen 23:00 Uhr die Mannschaftsstärke guten Gewissens halbieren. Mittlerweile galt das Feuer offiziell als gelöscht. Die zur Brandwache eingesetzten Feuerwehrkameraden wußten allerdings während ihrer Kontrollgänge unser Flutlicht zu schätzen.

Mit einsetzender Morgendämmerung begann der Rückbau des Blauen Stroms. Hierbei packten dankenswerter Weise die anwesenden Wehrmänner mit an, sodaß wir zur Freude unserer zu Hause schlafenden Helfer keine Aufräumkräfte zu um 5:00 Uhr morgens nachordern mußten. Der Flächenbrand glimmte nicht wieder auf, mit dem Eintreffen der Frühschicht begann auch bei der Feuerwehr das große Aufräumen.

 

Text: Olaf Braasch; Fotos: Olaf Braasch, Michael Bahr (1)

 

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