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Geschichte

Nachtquartier für einen Oldtimer

Vor etlichen Jahren restaurierten unsere Lüneburger THW-Kameraden Olaf Braasch und Godeke Klinge einen Mannschaftskraftwagen (MKW) des Luftschutzhilfsdienst von 1962. Vor zehn Jahren traten sie ihn an den THW-Ortsverband Hamburg-Altona als Traditionsfahrzeug ab. In der damals vom Altonaer THW aufgestellten Bergungsbereitschaft (der 21-LS-BB-HH) war der MKW ursprünglich stationiert. Er kehrte somit zu seinen Wurzeln zurück.

Anfang dieses Jahres ging der MKW auf große Fahrt nach Fulda zum Deutschen Feuerwehr-Museum (DFM), wo 2018 und ´19 eine Sonderausstellung zum Thema „Der Luftschutzhilfsdienst (LSHD) – ein ungeliebtes Kind des Kalten Krieges“ ausgerichtet wird. Im Rahmen dieser Ausstellung war bislang auch jener bis ins kleinste Detail original bestückte MKW zusehen und begeisterte in einem großen Einsatz-Diorama die Besucher.

Jetzt im Winter steht eine umfangreiche Neugestaltung der Ausstellung an. Daher wurde der MKW dieses Wochenende wieder in seine Hamburger Heimat verbracht. Im Rahmen offizieller Amtshilfe für das DFM agierte der THW-Ortsverband Steinau hierbei als Spedition und wir vom Lüneburger THW als Hotel. Nach erholsamem Nachtschlaf und ausgiebigem Frühstück starteten die beiden Kraftfahrer Sonntagfrüh weiter nach Hamburg. Dort tauschten sie für die Ausstellung in Fulda den MKW gegen ein Entgiftungsfahrzeug. Der 50 Jahre alte Unimog des Luftschutz-ABC-Dienstes wurde erst kürzlich von den Hamburger Feuerwehr-Historikern restauriert.

Sie alle, die THW-Kraftfahrer aus Steinau, die MKW-Halter vom THW Altona, unsere Hotelcrew und die Unimog-Restaurierer von der Hamburger Feuerwehr, sind Mitglieder der Interessengemeinschaft für historischen Luft- und Katastrophenschutz (IG LS-KatS). Die bundesweit rund einhundert Mitglieder widmen sich dem Erhalt und der Pflege historischer Fahrzeuge und Technik des zivilen Luft- und Katastrophenschutzes. Die Sonderausstellung in Fulda zum Luftschutz in der jungen Bundesrepublik wird ausschließlich von IG-Mitgliedern bestückt und inszeniert. Wir freuen uns, mit heißer Suppe, Feldbetten und Frühstücksei das fachdienst- und organisationsübergreifende Engagement unterstützt zu haben.

Für Interessierte:

Schöne Sachspende der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald: alter Lehrfilm „Ein Wald klagt an!“ mit Lüneburger THW-Helfern

 Im Sommer 1961 wurden die Helfer unseres Ortsverbandes zu einem eher seltenen Einsatz gerufen: Die Kölner ProfilFilm produzierte unter der Regie von Rudi Hornecker den Farbfilm „Ein Wald klagt an!“. Der 24 minütige Lehrfilm hat einerseits die generelle Vermeidung sowie andererseits die richtige Bekämpfung von Waldbränden zum Thema. Die Umsetzung erfolgte durchweg in Spielszenen mit dokumentarischem Charakter. Alarm: Während der Eindämmung eines Brandes kommen „die Männer vom Technischen Hilfswerk“ (Zitat, damals gab es halt noch keine Helfeinnen) der Feuerwehr, den Waldarbeitern und einigen pflichtbewußten Jugendlichen zu Hilfe und schlagen z.B. mit Handbeil, Axt und Stihl-BLK-Motorsäge Schneisen in den Wald oder verteilen Schaufeln aus dem Gerätekraftwagen an Hilfswillige. Diesen Beitrag weiterlesen »

Ortsverband Lüneburg wird neue Heimat für Bevölkerungsschutz-Archiv

Zum Jahresende sind die Weichen gestellt: das umfangreiche Schrift- und Bildarchiv des ‚Fördervereins für historischen Bevölkerungsschutz’ wird ab 2013 eine neue Heimat im Ortsverband Lüneburg finden.
Bisher war das Archiv, das etliche tausend Archivalien zum Themenbereich Luftschutz, Zivilschutz und Hilfsorganisationen –darunter auch viel Material über das THW- umfasst, im Hamburger Bevölkerungsschutzmuseum untergebracht. Aufgrund der politischen Entwicklung musste die Einrichtung 2012 abgewickelt werden, der bisherige Hochbunker in Hamburg-Barmbek steht nicht mehr zur Verfügung. Diesen Beitrag weiterlesen »